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Zentrum für regionale Strategien e. V.

Walther-Rathenau-Straße 49a
17489 Greifswald

Ansprechperson: Dr. PD Wolfram Pfeiffer

Telefon: 03834 515252

Beschreibung des Projektvorhabens

Das Zentrum für regionale Strategien ist von der Qualifikationsstruktur seiner Mitstreiter her interdisziplinär ausgerichtet und an der Schnittstelle Wissenschaft und Praxis tätig. Trotz Globalisierung verliert die Regionalisierung ihre Bedeutung nicht; die Bewältigung regionaler Entwicklungsprobleme und die Erschließung regionaler Entwicklungsperspektiven erweisen sich als bleibende Herausforderungen, ganz davon abgesehen, dass auch der überregionale Dialog im Hinblick auf die angesprochene Bewältigung und Erschließung hilfreich und nützlich ist, der initiiert, organisiert und „unter Spannung“ gehalten werden muss und von dem alle Dialogpartner partizipieren.
Auf dem Gebiet der gesundheitlichen Versorgung einer älter werdenden Bevölkerung hat das Zentrumfür den Landkreis Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) die sich bis 2025/30 erstreckende Pflegestrukturplanung erstellt, Handlungsempfehlungen daraus abgeleitet und sich zugleich bemüht, Weichenstellungen für die gegenwärtige Inangriffnahme dieser Handlungsempfehlungen vorzunehmen.
Ein weiteres Aktivitätsgebiet ist der Abbau von in der ambulanten Pflege georteten Defiziten, die im Wesentlichen Vernetzungsdefizite repräsentieren.

Projektbeschreibung

  • Damit der angemessene Umgang mit Demenzkranken in einer Gesellschaft des längeren Lebens gelingen kann, muss sich diese Gesellschaft auf den Umgang mit dieser Gruppe aber einstellen. Das erfordert eine Bewusstseinsbildung, die im Zusammenhang mit einem zu entwickelnden und umzusetzenden Demenzkonzept zu sehen ist. Das werden wir für den Landkreis Rostock in Angriff nehmen.
  • Eine wesentliche Voraussetzung für die Integration von Demenzbetroffenen in den Alltag ist, dass sich Menschen ohne Demenz langsam an Menschen mit Demenz gewöhnen, dass sie lernen, miteinander umzugehen. Das erfordert eine Schulung im Umgang mit Demenzkranken.
    Ein Tourismusland, wie MV, hat sich darauf einzustellen, dass Familien mit Demenzkranken auch Möglichkeiten nutzen, mit diesen Urlaub an der Ostsee zu machen. Hieraus ergeben sich große Anforderungen sowohl an die Mitarbeiter der touristischen Infrastruktur als auch an die in dem Tourismusland Lebenden.
  • Die Erkenntnis, dass auch Demenzerkrankungen von körperlichen Faktoren mitbedingt oder mit ausgelöst werden (können), eröffnet neue Horizonte für deren Prävention. Eine Konsequenz aus dieser Erkenntnis ist die Notwendigkeit einer verstärkten Zusammenarbeit u. a. zwischen Neurologen, Herz-Kreislauf-Spezialisten, Ernährungs- und Sportwissenschaftlern im Sinne einer „Demenzprävention“. Demenzprävention muss in einem Tourismusland, gesundheitstouristische Angebote ergänzen, was sich als weitere Herausforderungen erweist.

Netzwerkpartner

  • Neurologen der Universitätsmedizin Greifswald
  • Innere Medizin/Kardiologie der Universitätsmedizin Greifswald
  • Kultur- und Schulamt, Gesundheitsamt und Sozialamt des Landkreises Rostock
  • Volkshochschulen im Landkreis Rostock (sind dem Schulverwaltungs- und Kulturamt des Landkreises zugeordnet)
  • freiberuflich tätige Ökotrophologen und Sportwissenschaftler
  • Kassenärztliche Vereinigung, Mecklenburg-Vorpommern
  • Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern
  • Einrichtungen der touristischen Infrastruktur.
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