Navigation und Service

Direkt zu:

Hauptmenü

Zentrum für Transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie, Tagesklinik und Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) Linden

Schwarzer Bär 8
30449 Hannover

Nehmen Sie Kontakt auf

Ansprechperson: Leitende Ärztin: Priv.-Doz. Dr. med. Iris Tatjana Graef-Calliess

Telefon: 0511/231079-130

Hier kommen Sie zur Internetseite

Beschreibung des Projektträgers

Das Zentrum für Transkulturelle Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikum Wahrendorff betreibt in Hannover-Linden eine Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) und eine Tagesklinik mit türkisch- und persischsprachigem Schwerpunkt sowie mit russischer und polnischer  Sprach- und Kulturkompetenz. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über transkulturelle Expertise und bieten muttersprachliche Diagnostik und Behandlung für die seelische Gesundheit der Betroffenen.
Die Arbeit im multikulturellen Stadtteil liefert einen wichtigen Beitrag zur interkulturellen Öffnung des Gesundheitswesens. Vielen Menschen fällt das Sprechen über seelische Probleme schwer. Noch schwerer ist es für Menschen in Deutschland, die aus anderen Kulturen kommen und in einer anderen Sprache aufgewachsen sind. Bei der Diagnose Demenz verschwinden bei den Patientinnen und Patienten viele in Deutschland erworbene Fähigkeiten (Sprache, Kulturanpassung und anderes). Hier bietet das Zentrum kulturelle Kompetenz, um zwischen den Kulturen gesundheitsförderlich zu vermitteln.
Mit einer Spezialsprechstunde „Migration und Demenz“ bietet das Zentrum eine Diagnose- und Behandlungsmöglichkeit für türkisch- und russischstämmige Patientinnen und Patienten mit Demenz und leichten kognitiven Störungen an.

Projektbeschreibung

Ziel des Projektes ist es, die Spezialsprechstunde "Migration und Demenz" fest zu etablieren und auszuweiten. Ergänzend zur Sprechstunde finden  eine muttersprachliche ergotherapeutisch orientierte ambulante Ressourcengruppe für die Betroffenen und eine muttersprachliche Angehörigengruppen statt, da Angehörige vieler Kulturkreise Demenz oftmals nicht als Krankheit anerkennen. Eine begleitende wissenschaftliche  Arbeit in Fachkreisen und eine Information der Öffentlichkeit sollen die medizinische Versorgungslandschaft und die Gesellschaft für das Thema öffnen. Dazu gehört die Information der niedergelassenen Haus- und Fachärztinnen und -ärzte, der Psychotherapeutinnen und -therapeuten, von Krankenhäusern und Stadtteilinitiativen durch Anschreiben und Fachveranstaltungen sowie regelhafte Tage der offenen Tür, Flyer, Ansprache der Medien, insbesondere auch  fremdsprachliche Zeitschriften, die die Migrantinnen und Migranten lesen,  sowie eine fortlaufende wissenschaftliche Evaluation der Arbeit und einer Berichterstattung darüber.

Die Behandlung von Menschen aus fremden Kulturen ist vielschichtig. Es braucht eine verständliche Kommunikationsebene, Zugang zu den verschiedenen Kulturen, Wissen um die häufige Entwurzelung und die traumatischen Erlebnisse in den Herkunftsländern, um den an Demenz erkrankten Menschen in seiner ganzen Individualität zu begreifen.
Mit dem Projekt gestaltet das  Klinikum Wahrendorff eine lokale, wohnortnahe Infrastruktur im Bereich Migration und Demenz, Kultur und Demenz und die medizinische Versorgung in einer multikulturellen Landeshauptstadt  mit.

Netzwerkpartner

Ziel ist die Arbeit in einem Netzwerk unter Beteiligung aller relevanten Akteure.  Dazu zählen im ersten Schritt:

  • Seniorenberatung Hannover
  • Fachbereich Senioren der Stadt Hannover
  • Stadtteilmanagement der Stadt Hannover
  • Fachkreis Demenz Hannover
  • Fachgruppe Gerontopsychiatrie Region Hannover
  • Alzheimer Gesellschaft Hannover.
Grafik FacebookGrafik TwitterRSS-Feed:Grafik RSS-SymbolAbonnieren: Grafik Facebook Grafik Twitter Grafik YoutubeDrucken:Grafik Drucker