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Die Krankheit verschlimmert sich – ein Beitrag von Erika Strieder

Erika Strieder am 25.10.2010, 9:09 | 2 Kommentare

Bis 2006 konnte mein Mann noch schreiben, und ich habe mit ihm geübt, damit er wenigstens seine Unterschrift noch eine Weile beherrscht. Reinhards Gedächtnistrainerin hat mir geraten, ihn eine Vorsorgevollmacht unterschreiben zu lassen, so lange es noch geht. Sie hat mir das Formular auch gleich mitgegeben. Das war sehr gut so, denn ungefähr zu dieser Zeit wurde die Alzheimer-Krankheit schlimmer.

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Zu Hause bleiben um jeden Preis?

Silke Kaiser am 18.10.2010, 9:09 | 2 Kommentare

Herr G. wohnte im eigenen Haus in Bad H. Seine seit Jahren fortschreitende Demenz und sein insulinpflichtiger Diabetes

Auch Zuckerkrankheit genannt. Dabei kommt es zu einer Überzuckerung des Blutes durch einen Insulinmangel und/oder eine verminderte Empfindlichkeit gegenüber Insulin. Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass der Zucker in die Zellen gelangen kann.
Diabetes
machten eine selbständige Lebensführung immer schwieriger. Nach dem Tod der Ehefrau verschlechterte sich die Situation des einst so erfolgreichen Ingenieurs dramatisch. Der Sohn – Arzt in Berlin – wünschte sich, dass sein Vater zu Hause wohnen bleiben kann. Er organisierte eine häusliche Betreuung: ein mühsam gestricktes Netzwerk aus Einsätzen der Sozialstation, fahrbarem Mittagstisch, Haushaltshilfen, Putzdiensten und privat finanzierten, sich abwechselnden Betreuungskräften, die erst stundenweise, dann Tag und Nacht im Haus wohnten.

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Schlagworte: Entlastung | Zuhause | Pflege | Betreuung | Alltag

Kreativität und Begegnung

Christiane Rach am 11.10.2010, 0:00 | 1 Kommentar
Bild: Die Kunsttherapeutin Christiane Rach mit ihrem Patienten Heinrich Keller

Das Wort "Kreativität" leitet sich vom lateinischen "creatio" ab und bedeutet Schöpfung. Die Kreativität ist demnach unsere ureigene Kraft, der Welt immer wieder neu zu begegnen, sie zu gestalten und uns selbst dabei zu erfahren. Dies gilt auch für Menschen mit Demenz. Als Kunsttherapeutin arbeite ich in Einrichtungen der Tages- und Kurzzeitpflege, im vollstationären Pflegebereich und im häuslichen Umfeld. Leider finden sich kunsttherapeutische Angebote bislang eher selten.

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Schlagworte: Therapie | Kunsttherapie | Erinnerung

"Malen gibt mir viel"

Heinrich Keller am 04.10.2010, 12:12 | 0 Kommentare
Bild: Ein Werk Heinrich Kellers

Ich gehe jeden zweiten Donnerstag zur Kunsttherapie in eine Tagesstätte. Das gibt mir sehr viel. Wenn ich einen Pinsel in der Hand halte, wird meine Hand ganz ruhig. Mein Parkinson-Zittern hört auf. Die Mitarbeiter in der Tagesstätte wundern sich immer, dass ich so schnurgerade Linien ziehen kann.

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