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Ratgeberforum "Gesetzliche Leistungen"

Bild: Ratgeberforum "Gesetzliche Leistungen" Menschen mit Demenz haben Anspruch auf Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, um ihre medizinische Versorgung, Betreuung und Pflege zu finanzieren. Manchen steht auch ergänzende Sozialhilfe zu. Die Sozialarbeiterinnen Renate Gascho und Birgit Spengemann verfügen gemeinsam über mehr als 45 Jahre Berufserfahrung in der Betreuung und Beratung älterer und demenzkranker Menschen. Sie wissen, was Betroffenen zusteht und beraten im Internetforum kompetent zu leistungsrechtlichen Fragen. Bitte beachten Sie dabei, dass die Auskünfte allgemein gehalten sind. Auskünfte zu landesspezifischen Sonderleistungen wie z. B. Pflegewohngelder sowie das Errechnen von Leistungen im Einzelfall können bei der Beantwortung der Anfragen nicht berücksichtigt werden. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihre zuständige Behörde.

Autor Bürokratieaufwand für pflegende Angehörige
03.04.2011 | 22:45
gabrielesteinborn

Liebe Forumsbesucher,

eine Studie der Bertelsmann Stiftung hat wissenschaftlich „messen“ und damit belegen können, worüber sich pflegende Angehörige im Beratungsalltag zu Recht oft beklagen: der Aufwand für bürokratische Erfordernisse ist zu zeitaufwändig und belastend.

"Die Angehörigen pflegebedürftiger älterer Menschen verwenden rund 32 Stunden im Jahr auf ihre gesetzlichen Informationspflichten. In Deutschland gibt es 1,2 Millionen pflegebedürftige ältere Menschen, für die deren Angehörige neben der Pflege insgesamt 36,6 Millionen Stunden bürokratischen Aufwand erfüllen müssen. Ein großes Problem für die Angehörigen ist die fehlende Zugänglichkeit von Informationen - sie brauchen summiert rund sieben Millionen Stunden im Jahr, um sich zu informieren und beraten zu lassen."

http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/xchg/SID-1BBDA359-13DDBFA3/bst/hs.xsl/nachrichten_84991.htm

Deshalb möchte ich alle Forumsbesucher an dieser Stelle ganz herzlich ermutigen, sich möglichst zügig Rat und Unterstützung durch kompetente Beratungsstellen in ihrer Nähe einzuholen - Entlastung in der Pflege von Angehörigen ist nicht nur legitim, sondern dringend notwendig, um die schwierigen Herausforderungen im Alltag meistern zu können.

Wenden Sie sich vertrauensvoll an die regionalen Beratungsstellen der Alzheimer Gesellschaften und die Pflegestützpunkte in Ihrer Wohnortnähe!

An dieser Stelle verabschiede ich mich mit den besten Grüßen von Ihnen und bedanke mich für Ihr Vertrauen in den vergangenen Monaten.
In diesem Forum werden ab morgen zwei neue kompetente Moderatorinnen Ihre Fragen gerne weiter beantworten.
Gabriele Steinborn



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