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Ratgeberforum "Gesetzliche Leistungen"

Bild: Ratgeberforum "Gesetzliche Leistungen" Menschen mit Demenz haben Anspruch auf Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, um ihre medizinische Versorgung, Betreuung und Pflege zu finanzieren. Manchen steht auch ergänzende Sozialhilfe zu. Die Sozialarbeiterinnen Renate Gascho und Birgit Spengemann verfügen gemeinsam über mehr als 45 Jahre Berufserfahrung in der Betreuung und Beratung älterer und demenzkranker Menschen. Sie wissen, was Betroffenen zusteht und beraten im Internetforum kompetent zu leistungsrechtlichen Fragen. Bitte beachten Sie dabei, dass die Auskünfte allgemein gehalten sind. Auskünfte zu landesspezifischen Sonderleistungen wie z. B. Pflegewohngelder sowie das Errechnen von Leistungen im Einzelfall können bei der Beantwortung der Anfragen nicht berücksichtigt werden. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihre zuständige Behörde.

Autor Hilfe zur Pflege
28.11.2018 | 10:37
Uwe

Hallo,

Hilfe zur Pflege wird doch nur ab Pflegegrad 2 gewährt. Wie verhält es sich bei jemanden mit Pflegegrad 1 (allein lebend) der Pflege benötigt, diese jdoch aufgrund seiner Einkommensverhältnisse nicht bezahlen kann. Wer "springt" da ein?

Vielen Dank für die Beantwortung der Frage und herzlichen Dank!

29.11.2018 | 19:24
birgitspengemann

Hallo Uwe,

in Berlin gilt folgende Regelung:
Bei einem Pflegegrad 1 kann die pflegebedürftige Person den Entlastungsbetrag (125,-€ monatlich) für Sachleistungen, das heißt für die Leistungen eines Pflegedienstes, verwenden.

Reichen die 125,-€ für die notwendigen Leistungen des Pflegedienstes nicht aus, kann ergänzende Hilfe zur Pflege beim Sozialamt beantragt werden. Das Sozialamt beauftragt Gutachter (nicht MDK), die den tatsächlichen Hilfeumfang des Betroffenen prüfen. Dabei wird dann auch der Hilfebedarf im hauswirtschaftlichen Bereich mitberücksichtigt.

Die Ausführungsvorschriften in anderen Bundesländern können durchaus davon abweichen, daher empfehle ich Ihnen, sich bei einem Pflegestützpunkt oder einer Beratungsstelle mit ähnlichem Schwerpunkt in wohnortnähe des Pflegebedürftigen dazu beraten zu lassen.

Mit freundlichem Gruß
Birgit Spengemann



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