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Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege"

Bild: Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege" Unter welchen Voraussetzungen können Demenzkranke in den eigenen vier Wänden leben? Wann ist ein Pflegeheim, eine Demenz-WG oder betreutes Wohnen angesagt? Zwei Experten auf diesem Gebiet moderieren das Internetforum "Wohnen, Betreuung und Pflege". Martin Hamborg engagiert sich seit 1998 im Vorstand der Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung und kennt sich mit Pflegeheimen und Einrichtungen des Betreuten Wohnens aus. Klaus-W. Pawletko, Geschäftsführer des Vereins "Freunde alter Menschen", ist auf Demenz-Wohngemeinschaften und die ambulante Versorgung Betroffener spezialisiert.

Autor Verweigerung bei der Körperpflege
10.01.2019 | 11:04
brilutz

Moin!
Ich pflege eine Frau mit Down-Syndrom und wahrscheinlich Demenz in einem Wohnheim der Eingliederungshilfe. Leider verweigert sie vehement jede Unterstützung bei der Körperpflege ( z.B. das Duschen).
Wäre die Dame in einem Alten- und Pflegeheim besser untergebracht?
Hat da jemand gute Ratschläge?
Ich bin gespannt, brilutz

10.01.2019 | 17:33
klauspawletko

Moin brilutz,
aufgrund der von Ihnen gelieferten Informationen lässt sich leider keine seriöse Antwort auf Ihre Frage geben.
Man müsste tatsächlich wissen, ob Ihre Klientin tatsächlich an Demenz leidet, ob Sie die Körperpflege verweigert, weil Sie ein Mann sind (wenn Sie einer sind), oder Sie erst neu die Pflege dort verrichten und (noch) kein Vertrauensverhältnis besteht.
Vielleicht soll die Körperpflege auch unter ungünstigen Voraussetzungen stattfinden (falscher Zeitpunkt, Zeitdruck/Hektik).
Sie sehen, dass es unzählige Gründe für die Verweigerung geben kann und erst einmal nichts dafür spricht, dass dies in einer Pflegeeinrichting anders wäre.
Das soll nicht heißen, dass Ihre Klientin dort nicht unter Umständen besser aufgehoben wäre - vor allem, wenn wirklich eine demenzielle Erkrankung vorliegt. Dies müsste allerdings erst einmal diagnostiziert werden.
Ein generelles Problem ist aber tatsächlich, dass Einrichtungen der Eingliederungshilfe mit einem verstärkten Pflegebedarf häufig überfordert sind.
Beste Grüße von

Klaus-W. Pawletko



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