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Ratgeberforum "Gesetzliche Leistungen"

Bild: Ratgeberforum "Gesetzliche Leistungen" Menschen mit Demenz haben Anspruch auf Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, um ihre medizinische Versorgung, Betreuung und Pflege zu finanzieren. Manchen steht auch ergänzende Sozialhilfe zu. Die Sozialarbeiterinnen Renate Gascho und Birgit Spengemann verfügen gemeinsam über mehr als 45 Jahre Berufserfahrung in der Betreuung und Beratung älterer und demenzkranker Menschen. Sie wissen, was Betroffenen zusteht und beraten im Internetforum kompetent zu leistungsrechtlichen Fragen. Bitte beachten Sie dabei, dass die Auskünfte allgemein gehalten sind. Auskünfte zu landesspezifischen Sonderleistungen wie z. B. Pflegewohngelder sowie das Errechnen von Leistungen im Einzelfall können bei der Beantwortung der Anfragen nicht berücksichtigt werden. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihre zuständige Behörde.

Autor Anfechtung einer Vorsorgevollmacht?
15.02.2019 | 11:42
Cenci

2Jahre nach Diagnosestellung einer Alzheimer Demenz unterschrieb unsere Mutter eine Vorsorgevollmacht und setzte für alle Bereiche ihren ältesten Sohn ein. Am nächsten Tag wusste sie nichts mehr davon. Der behandelnde Psychiater zögert bzw. lehnt ab die s.g. Testier- und Einsichtsfähigkeit retrospektiv zu beurteilen.
Die Bindung zum Sohn ist sehr eng, somit kann einerseits schon der Wille angenommen werden.
Andererseits werden und wurden Entscheidungen getroffen, welche die Bedürfnisse unserer Mutter nicht berücksichtigen und nicht in ihrem Sinne sind.
Muss man dann sagen, Pech gehabt, dumm gelaufen?
Oder gibt es Möglichkeiten die Vollmacht anzufechten?

16.02.2019 | 12:28
renategascho

Guten Tag Cenci

Sie könnten die Vollmacht über das Betreuungsgericht anfechten. Aber vielleicht ist es ja möglich, dass sich die Geschwister im Vorfeld von einem sogenannten Betreuungsverein beraten lassen. Die gibt es in jeder Stadt bzw. in jedem Stadtbezirk. Die Beratungen sind in der Regel kostenfrei oder auf freiwilliger Spendenbasis. Themen dort sind ehrenamtliche Betreuungen, General- bzw. Vollmachten und Patientenverfügungen.

Alles Gute für Sie und Ihre Familie.

Mit freundlichen Grüßen
R. Gascho



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