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Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie"

Bild: Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie" Die Diagnose Demenz wirft viele Fragen auf. Hätte die Erkrankung verhindert werden können? Ist sie therapierbar? Und worauf sollte man bei der Behandlung achten? Im Ratgeberforum „Prävention, Diagnose und Therapie“ geben zwei Experten Antworten: Dr. Marc Lässer, Neuropsychologe und assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sektion Gerontopsychiatrie der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, moderiert das Forum zusammen mit Dr. Elmar Kaiser. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie leitete er bis Anfang 2012 die Gedächtnisambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg.

Autor Zusammenarbeit Ärzte und Angehörige
06.03.2019 | 13:07
michbine

bei meinem Mann (61) wurde vor ca.2 Jahren neurologische Auffälligkeiten , hauptsächlich Wortfindungsschwierigkeiten,Aussetzen des Kurzzeitgedächnises und motorische hauptsächlich Gangveränderung festgestellt.
Daraufhin entsprechende Untersuchen ergaben die Diagnose "seltene Form der Alzheime-Erkrankung". Leider geben uns die behandelnen Ärzte immer nur Internetadressen von Beratungsstellen, Keine genauren Angaben einer Therapieform (ausser Medikamente) Ergotherapie haben wir auf eigene Faust mal angestrebt , aber dort gab es nur Zettel, die mein Mann ausfüllen sollte . Gibt es Tageskliniken oder Zentren ,die Angebote gebündelt anbieten gerade auch bei jüngeren Erkrankten, um den Ist-Zustand zu unterstützen?


10.03.2019 | 18:05
elmarkaiser

Sehr geehrte Fragenstellerin,

ja - solche Zentren gibt es - z.B. in Form von sogenannten Gedächtnisambulanzen. Diese befinden sich meist angegliedert an psychiatrische oder z.t. auch neurologische Universitätskliniken. Manchmal werden diese Ambulanzen auch als "Memory Clinic" bezeichnet. Die Ihrem Wohnort nächstgelegene Universitätsklinik bietet sicherlich eine ambulante Sprechstunde bezüglich weiterführender Informationen und einer langfristigen Planung von Diagnostik und fortlaufendem Therapieangebot an.

Ich wünsche Ihrem Mann und Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. E. Kaiser



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