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Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege"

Bild: Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege" Unter welchen Voraussetzungen können Demenzkranke in den eigenen vier Wänden leben? Wann ist ein Pflegeheim, eine Demenz-WG oder betreutes Wohnen angesagt? Zwei Experten auf diesem Gebiet moderieren das Internetforum "Wohnen, Betreuung und Pflege". Martin Hamborg engagiert sich seit 1998 im Vorstand der Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung und kennt sich mit Pflegeheimen und Einrichtungen des Betreuten Wohnens aus. Klaus-W. Pawletko, Geschäftsführer des Vereins "Freunde alter Menschen", ist auf Demenz-Wohngemeinschaften und die ambulante Versorgung Betroffener spezialisiert.

Autor Kündigung durch Pflegedienst
12.04.2019 | 15:57
Kottowski

Hallo,
ich habe noch einmal eine Frage. Ich war bei der Heimaufsicht, weil wir keine Abrechnung vom Wirtschaftsgeld bekommen und weil Leistungen bei der Entlastungspauschale nicht gepoolt wurden, bzw. nach meiner Unterschrift am Monatsletzten noch Leistungen bei der Entlastungspauschale hinzugefügt wurden. Solche Problematiken waren der Heimaufsicht sogar bekannt. Jetzt wurde der Vertrag für meine Mutter fristlos und fristgerecht ohne Begründung gekündigt. Die Pflege wird zum 10.5. eingestellt. Es hat nach der mündlichen Kündigung ein Meeting mit den Angehörigen gegeben, bei dem die Leitung sagte, dass meine Mutter anstrengend sei und auch nicht hier reinpasse. Bezüglich des Wirtschaftsgeldes können die Angehörigen in das Wirtschaftsbuch einsehen (sprich die 110 Euro pro Bewohner) Die restlichen 190 Euro gehen in einen großen Pott für alle WGs. Er ist zum Beispiel da als Versicherung, falls einer nicht zahlen kann oder irgendwo Anschaffungen gemacht werden müssen. Ist das so erlaubt? Kann man gegen die Kündigung innerhalb von 4 Wochen vorgehen? Es wurde wohl mit dem Vermieter abgesprochen, der Mietvertrag wurde jedoch nicht gekündigt.

Vielen Dank

13.04.2019 | 09:12
martinhamborg

Hallo Kottowski, aus guten Gründen sollten wir in diesem Forum keine vertraglichen oder juristischen Probleme diskutieren.
Vielleicht können Sie sich auch an die Verbraucherzentrale wenden, gerade wenn Unregelmäßigkeiten bekannt sind, ist dieser Blick von außen eventuell hilfreich. Haben Sie schon einen "Plan B" wie Ihre Mutter anders betreut werden kann, in dieser Frage könnte Ihnen ggf. auch die Heimaufsicht helfen.
Viel Erfolg, Ihr Martin Hamborg



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