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Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege"

Bild: Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege" Unter welchen Voraussetzungen können Demenzkranke in den eigenen vier Wänden leben? Wann ist ein Pflegeheim, eine Demenz-WG oder betreutes Wohnen angesagt? Zwei Experten auf diesem Gebiet moderieren das Internetforum "Wohnen, Betreuung und Pflege". Martin Hamborg engagiert sich seit 1998 im Vorstand der Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung und kennt sich mit Pflegeheimen und Einrichtungen des Betreuten Wohnens aus. Klaus-W. Pawletko, Geschäftsführer des Vereins "Freunde alter Menschen", ist auf Demenz-Wohngemeinschaften und die ambulante Versorgung Betroffener spezialisiert.

Autor Tablettenverweigerung
26.04.2019 | 17:34
Roosemarie

Hallo,

meine Mutter verweigert ihre Tabletten, Meine Schwester die in der nähe wohnt kümmert sich echt gut um sie. War mit hr bei verschiedenen Arzten und legt ihr die Tabletten raus. fahrt auch regelmäßig nach schauen ob alles in Ordnug ist. Gestern abend ist sie mit hr ins Kankenhazs gegangen da sie wieder mal sehr hohen Blutdruck hat. Heute wollte sie ihr noch einige Sachen holen und findet dabei im Schlafzimmer ein Doschen beschriftet mit Tabletten und darin die Tabletten die sie laut ihrer aussage auch immer genommen hat. Was kann man denn da machen. Ihr Hausarzt hat bescheinigt das sie Demenz hat, aber das hat doch nichts damit zu tun das sie ihre Tabletten nicht nehmen will. Uns sagt sie auch immer das es ihr doch gut geht , was aber nciht stimmt. Wir sind echt Ratlos was wir da machen können.

26.04.2019 | 21:43
hanne63

Hallo,
der Hausarzt könnte eine Verordnung ausstellen, dass der Pflegedienst täglich kommt und Ihrer Mutter die Medikamente gibt. Das läuft dann über die Krankenkasse und hat mit Pflege erst einmal nichts zu tun. Am besten mal mit dem Hausarzt sprechen. Voraussetzung ist natürlich, dass Ihre Mutter, dem Pflegdienst dann auch aufmacht und kooperiert :-).
Bei meinen Eltern hat das geklappt....auf den Hausarzt wird ja meist auch eher gehört .

viele Grüße
hanne63

30.04.2019 | 12:28
klauspawletko

Hallo Roosemarie,
der Hinweis von Hanne63 ist gut.
Parrallel können Sie auch eine zweite Meinung einholen, ob denn auch alle verordneten Medikamente wirklich nötig sind. Es scheint ja einiges dafür zu sprechen, dass es der Mutter auch ohne die Einnahme ganz gut geht.
Haben Sie denn schon einen Pflegegrad (früher: Pflegestufe) beantragt?
Informieren Sie sich doch einmal bei einem Pflegestützpunkt, welche Leistungen für Menschen mit Demenz zur Verfügung stehen.
Viel Erfolg dabei wünscht Ihnen

Klaus-W. Pawletko



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