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Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege"

Bild: Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege" Unter welchen Voraussetzungen können Demenzkranke in den eigenen vier Wänden leben? Wann ist ein Pflegeheim, eine Demenz-WG oder betreutes Wohnen angesagt? Zwei Experten auf diesem Gebiet moderieren das Internetforum "Wohnen, Betreuung und Pflege". Martin Hamborg engagiert sich seit 1998 im Vorstand der Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung und kennt sich mit Pflegeheimen und Einrichtungen des Betreuten Wohnens aus. Klaus-W. Pawletko, Geschäftsführer des Vereins "Freunde alter Menschen", ist auf Demenz-Wohngemeinschaften und die ambulante Versorgung Betroffener spezialisiert.

Autor Zu wenig Aktivierung im Heim
26.07.2019 | 18:49
martinhamborg

Hallo Zimt, mein erster Gedanke war, ja beides. Können Sie es ertragen, dass Ihre Mutter bei Ihnen über Langeweile klagt und bei der Psychiaterin nicht? Können Sie es aushalten, dass Ihre Mutter ärgerlich oder traurig ist, dass Sie aus gutem Grund abends weggehen?
Manchmal hilft ein wenig Trost, indem Sie die dahinterstehenden Gefühle oder Bedürfnisse ansprechen und verstehen. Aber trotzdem oder gerade deswegen verabschieden Sie sich, denn Sie haben ja Ihr eigenes Leben.

Haben Sie eine Vorstellung, warum Ihre Mutter so wenig annimmt, ist es Scham, Schüchternheit, erste schlechte Erfahrungen oder fehlende Informationen (Preise, Toiletten).
Es kann sehr hilfreich sein, wenn Sie gemeinsam hingehen und von sich aus erste Kontakte zu Nachbarn herstellen. Am besten ist es, wenn ihre Mutter durch eine langjährige Mieterin eingeführt wird, die Mitarbeiter sollten da einen Kontakt herstellen können.
Vielleicht kann Ihnen die Psychiaterin noch Tipps geben, denn sie kennt das Krankheitsbild.
Viel Erfolg, Ihr Martin Hamborg



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