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Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie"

Bild: Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie" Die Diagnose Demenz wirft viele Fragen auf. Hätte die Erkrankung verhindert werden können? Ist sie therapierbar? Und worauf sollte man bei der Behandlung achten? Im Ratgeberforum „Prävention, Diagnose und Therapie“ geben zwei Experten Antworten: Dr. Marc Lässer, Neuropsychologe und assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sektion Gerontopsychiatrie der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, moderiert das Forum zusammen mit Dr. Elmar Kaiser. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie leitete er bis Anfang 2012 die Gedächtnisambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg.

Autor Bedeutung von Pathogenität
04.07.2019 | 22:15
Bayern03

Ich hätte eine Frage, und zwar würde mich interessieren was Pathogenität bedeutet. Ich habe mich mal mit dem Thema Alzheimer auseinandergesetzt und bin auf eine Seite gestoßen welche behauptet, dass es eine genetische Form der Krankheit gibt welche von 3 geben beeinflusst wird. Unter anderem auch das so genannte PSEN2 gen welches angeblich nicht voll Penetrant ist. Und auch wenn bereits Menschen aufgrund dieses Genes an einer Demenz erkrankt ist stand dort manchmal es sei nicht pathogen, was doch so viel wie nicht krankmachend bedeutet. Könnten sie mir eventuell erklären wie so etwas sein kann obwohl die Person bereits durch eine Mutation dieses Genes erkrankt ist?

07.07.2019 | 09:00
elmarkaiser

Sehr geehrte Fragenstellerin, sehr geehrter Fragensteller,

in der Tat klingt die von Ihnen zitierte Aussage widersprüchlich und unlogisch. Möglicherweise ist aber gemeint, dass bei drei relevanten Genen ein einzelnes positives Gen nicht ausreichend ist, um das Vollbild der Demenzerkrankung entstehen zu lassen. Eine andere Deutung fällt mir anhand der vorliegenden Angaben spontan nicht ein. Detailliertere Auskünfte könnte evtl. ein Humangenetiker erteilen, z.B. im Zusammenhang mit einer humangenetischen Beratungsstelle oder in Kooperation mit einer universitären Gedächtnisambulanz.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. E. Kaiser



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