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Ratgeberforum "Gesetzliche Leistungen"

Bild: Ratgeberforum "Gesetzliche Leistungen" Menschen mit Demenz haben Anspruch auf Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, um ihre medizinische Versorgung, Betreuung und Pflege zu finanzieren. Manchen steht auch ergänzende Sozialhilfe zu. Die Sozialarbeiterinnen Renate Gascho und Birgit Spengemann verfügen gemeinsam über mehr als 45 Jahre Berufserfahrung in der Betreuung und Beratung älterer und demenzkranker Menschen. Sie wissen, was Betroffenen zusteht und beraten im Internetforum kompetent zu leistungsrechtlichen Fragen. Bitte beachten Sie dabei, dass die Auskünfte allgemein gehalten sind. Auskünfte zu landesspezifischen Sonderleistungen wie z. B. Pflegewohngelder sowie das Errechnen von Leistungen im Einzelfall können bei der Beantwortung der Anfragen nicht berücksichtigt werden. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihre zuständige Behörde.

Autor Taschengeld
08.07.2019 | 15:19
bernd12

hallo
ich heise bernd jäger bin 78 jahre alt an demez erkrankt und habe einen gesetzlichen betreuer
ich wohne in einer zwei zimmer mietswohnung in thüringen
weil ich nicht mehr aus dem haus gehen kann und an demenz erkrankt bin habe ich seid einem jahr einen gesetzlichen betreuer,
ich bin der meinung das mir taschengeld zusteht bekomme aber bis heute keinen pfennig, da ich über mein konto bei der sparkasse nicht mehr verfügen kann (macht alles der betreuer) bin ich sozusagen entmündigt, ich möchte mir gern ein par kleinigkeiten von meinem nachbarn mitbringen lassen wenn dieser einkaufen geht
meine frage ist desshalb, steht mir wöchentlich oder monatlich ein bestimmter betrag an taschengeld zu ? ja und was macht die betreuerin falsch ? abgesehen davon das sie sich nie bei mir sehen läßt und ich keine ahnung habe wie mein kontostand ist

10.07.2019 | 15:14
birgitspengemann

Hallo Herr Jäger,

aus ihrem Beitrag geht leider nicht hervor, wie Sie im Alltag unterstützt werden. In der Regel organisieren die gesetzlichen Vertreter (amtlichen Betreuer) die notwendigen Hilfen und Unterstützungsleistungen für ihre zu Betreuenden.

Meistens wird ein Pflegedienst beauftragt, der regelmäßige Hilfestellungen bei der Grundpflege und im Haushalt gibt. Viele Pflegedienste bekommen Haushaltsgeld für den Pflegebedürftigen, um Einkäufe zu erledigen und auch kleine Barbeträge auszuhändigen.

Falls dies in Ihrem Fall nicht so gehandhabt wird, können Sie Ihre gesetzliche Vertreterin darum bitten. Wenn Sie keinen Kontakt zu ihr bekommen, müssten Sie sich an das zuständige Amtsgericht wenden, dass die Betreuung angeordnet hat. Denn das Amtsgericht ist für die Aufsicht der Betreuer zuständig und muss bei Pflichtverletzungen einschreiten.

Mit freundlichem Gruß
Birgit Spengemann



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