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Ratgeberforum "Kommunikation und Konflikte"

Bild: Ratgeberforum "Kommunikation und Konflikte" Im Laufe einer Demenz ändern sich Kommunikationsfähigkeit und Verhaltensweisen. Das ist für alle Beteiligten oft belastend. Der Wegweiser Demenz hat zwei Experten auf diesem Gebiet als Moderatoren für das Internetforum gewonnen: Jochen Gust hat als Altenpfleger Menschen mit Demenz betreut. Heute schult er unter anderem Klinikpersonal im Umgang mit Demenzkranken, berät Angehörige und schreibt Bücher. Dr. Svenja Sachweh bietet Kommunikationstrainings für Pflegepersonen an und ist Autorin diverser Lehr- und Ratgeberbücher zur Verständigung mit Demenzkranken.

Autor Hermines Handtasche-oder wieviel Zeug passt in ein Haus !
02.09.2019 | 18:16
sonnenblümchen

Liebe Jutta,
meine Mutter (oder meine Nerven) braucht irgendwie einen Mülleimer mit einem Schloß. Alles andere bekommt sie auf. Nah`wäre doch mal ne tolle Erfindung (grins).

Blumenvasen stehen wieder trocken in den Schränken. Ich glaube ich reduziere demnächst ihre Anzahl.
LG

03.09.2019 | 07:40
Jutta60

Hallo Sonnenblümchen,
das ist doch gar nicht abwegig. Mein Nachbar hatte das früher auch und der war nicht dement. Er behauptete, dass immer Fremde etwas in seine Mülltonne werfen würden und bei den hohen Müllgebühren ... Kette drum und Vorhängeschloß dran! Ist zwar lästig, wenn man am Schloss rumfummeln muss, wo man einfach nur eine Tüte Müll wegwerfen will. Das können Sie Ihrer Mutter ja erzählen, wenn sie fragen sollte. Alles Gute und viele Grüße!

03.09.2019 | 09:28
sonnenblümchen

Liebe Jutta,
betr. Mülleimer...ich brauche im Haus einen Müllmeier mit Schloss oder ,,nicht mehr aufgeh Funktion" ! Nah mal schauen, was der Handel hergibt.
LG

03.09.2019 | 09:55
Jutta60

Hallo Sonnenblümchen,
das ist schon schwieriger. Da fallen mir spontan nur diese Mülleimer im amerikanischen Stil ein, also mit Deckel und 2 Griffen an der Seite. Da könnte man eine Gliederkette durchziehen und dann mit einem Schloss absichern. Aber vielleicht finden Sie noch etwas anderes , LG Jutta

03.09.2019 | 23:10
Wissenssucherin

Hallo Sonnenblümchen,

ich möchte mich hier mal kurz einklinken, da ich diverse Müllprobleme auch sehr gut kenne... Ich weiß nicht, ob es in deiner Situation praktikabel ist, und inwiefern deine Mutter in deine derzeitigen "Aufräumaktionen" involviert ist und inwieweit sie noch Geschehenes und Gesehenes nachvollziehen und konkret darauf reagieren kann - aber wie wäre es, wenn du den Müll nicht im Mülleimer per se bunkerst? Offensichtlich scheint sie ja den Mülleimer als solches identifizieren können und eben daraus etwas zu "retten" - Wäre es eine Möglichkeit, diesen einfach zu "tarnen" und aus der erwarteten Umgebung rauszumanövrieren? Beispielsweise einen Sack oder Kiste oder was auch immer, wie immer euer Müllsystem ist, umzufunktioneren und ganz wo anders bunkern, in einer Truhe/Kasten,... in einem anderen Raum, einer anderen Umgebung? Den quasi aus dem von ihr erwarteten Umfeld in ein anderes verpflanzen? Möglicherweise geht sie da - aufgrund der Veränderung und der unerwarteten Optik - nicht dran?

Da mir das Universum die ungewöhnliche Kombination von 2 dementen Damen äußerst unterschiedlichen Alters, Naturells und Form der Demenz beschert hat; hab ich auch schon alles mögliche erlebt; von "geretteten Lebensmitteln" (völlig vergammelt, verschimmelt und ungenießbar, die ich eigentlich zuvor extra tief in den Biomüll gegraben hatte) über verschwundenen "wertvollen" Müll, der an völlig unerwarteten Plätzen im Haus frisch fröhlich vor sich hin gammelnd und stinkend gehortet wurde bis hin zur totalen Überwachung, was ich entsorgte - in Form einer dementen Dame, die immer an der Treppe auf der Lauer war und aufpasste, welchen Biomüll ich heruntertrug, ob ich ja nicht die beispielsweise von ihr in stundenlanger, mühsamer Suche erbeuteten Pilze, die sie mir gegeben hatte (und die in Wirklichkeit wurmzerfressen, von Rehen angekaut und absolut NICHT mehr frisch waren) entsorgen wollte oder die absolut ungustiös und bedenklich riechende Wurst dem Hund geben könnte...

Konkrete Abhilfe schuf hier, dass ich den Biomüllbehälter "tarnte" - ich suchte mir ein verschließbares Behältnis (ebenfalls möglichst geruchsdicht), bemalte es mithilfe mehrerer Eddings hübsch mit Blumen, damit es möglichst dekorativ und nicht so nach gewohnter "Tonne" aussah und quartierte es in einem Schrank in der Waschküche ein. Ihre gewohnte Tonne ließ ich stehen und kippte weiter Kaffeesatz, etc rein - kritische Dinge hingegen lagerte ich in dem neuen Behältnis. Das war für sie so sowohl optisch als auch umgebungstechnisch so ungewohnt, dass sie nie dran gingen.
Und zu dem Überwachungsproblem, wenn immer genau und voller Empörung beobachtet wurde, wenn ich etwas aus meinem Bereich über die Treppe hinunter trug, um entsorgt zu werden - mein allegemeines Behältnis dafür war bekannt. Ich suchte mir einfach ein anderes und warf immer ein hübsches (extra dafür umfunktioniertes) Tuch darüber - so kam die Idee, dass da "illegaler Biomüll" transportiert wurde gar nicht auf, da es nicht mein übliches Eimerchen war.
Und dem Restmüll, aus dem vom Staubsaugerbeutel bis zum löchrigen, labbrigen Schlüpfer alles ausgegraben wurde verpasste ich ebenso ein anderes Aussehen und bunkerte ihn an einem anderen Platz - natürlich ließ ich auch den gewohnten dafür vorgesehen Sack in seinem Ständer und gab dort "ungefährdete" Dinge hinein.

Eigentlich völlig verrückt und aufwändig - aber egal, in unserem konkreten Fall hat's funktioniert. ;)

Ich wünsch dir viel Erfolg und kreative Einfälle und dass du - so wie ich - vor lauter Verrücktheit hin und wieder sogar drüber lachen kannst.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.2019 um 23:14.]

04.09.2019 | 15:31
sonnenblümchen

Hallo Wissenssucherin,
danke für Ihre ausführliche Beschreibung. ..Das Sie sich die Mühe gemacht haben.
Mein Mann sieht es einfacher. Er meint: ,, Dann nimmst du halt den Müll mit,wenn Du gehst!" Ich kämpfe noch mit mir. So nach dem Motto...ich verwachte von ihr (meiner Mama) ,dass der Müll in dem Mülleimer bleibt. So kompliziert kann dies doch nicht sein...denke ich. Ich kann / will nicht einsehen, dass sie dies auch schon nicht mehr kann. Was ich ausbügeln muss wird täglich mehr. Sie sagt immer, dass sie es nicht weiß, dass sie dies und das gemacht hat.
Ich wiederum will aber den ganzen Blödsinn den sie macht auch nicht immer ,,schlucken". Ja ,ich weiß ...jetzt kommt der Ratschlag, dass das Sagen nichts mehr bringt ,aber nur immer ,,Friede,Freude, Eierkuchen "bringt auch nichts ! Ich kann zur Zeit auch der Blumenvase etwas erzählen, dass bringt genau so viel. Ich liebe benutztes Toilettenpapier auf dem Wäscheständer. Aberr wie Sohn so schön zu sagen pflegte:,, Ich will kein Mitleid!" ..nur mal Dampf ablassen.
Meine Mutter kapiert gar nicht mal ,weswegen ich mich aufrege. Wer keinen Menschen mit Demenz pflegt hat keine Ahnung wie schön ! es sein kann.
LG

06.09.2019 | 13:30
Wissenssucherin

Hallo Sonnennblümchen,

nein, ich weise Sie garantiert NICHT darauf hin, dass Gesagtes nicht mehr bei Ihrer Mutter ankommt und dass Aufregen nichts bringt ;) - ich gehe nämlich davon aus, dass Sie das wissen - jeder, der eine demente Person länger begleitet hat, weiß das. Und zu dem "Erwarten" dass der Müll mal drinnen bleibt, maße ich ich mir auch nicht an, etwas zu sagen, denn jede demente Person ist so individuell, dass das, was bei der einen undenkbar wäre, für die nächste problemlos funktioniert.

Aber ich sage, dass Sie völlig recht haben, immer Friede, Freude, Eierkuchen bringt Ihnen nichts. Man muss auch mal einfach ehrlich drüber reden dürfen. Weil auch, wenn wir alle hier wissen, dass unsere Lieben nichts "dafür können", ändert das nichts daran, dass man sich im Alltag oft frustriert fühlt und vor lauter "gegen die Wand rennen" (oder in Ihrem Fall zu Blumenvasen sprechen ;) ) einfach laut heulen und brüllen könnte, vor lauter Genervt- und Gereiztheit. Und dass - bei aller Liebe und allem Verständnis - benutztes Toilettenpapier, das immer wieder da auftaucht, wo es definitiv nicht hinsoll (ich kenne diese Thematik leider auch nur zu gut) einfach nur grauslig und ekelerregend ist, ist auch eine nicht leugenbare Tatsache. Da gibt's nix zu beschönigen. Und genau, wie sie schreiben, wer nicht tatsächlich selber eine demente Person pflegt (wirklich pflegt und Verwantwortung übernimmt; nicht nur fallweise), hat absolut keine Ahnung, wie sich das im Alltag anfühlt. Ich glaub, drum geht's ja hier im Forum irgendwie, um das "Dampf ablassen" und spüren, dass es da Menschen gibt, die tatsächlich auch wissen, wie sich das anfühlt - meist gibt's nämlich in der unmittelbaren Umgebung kaum welche, die wirklich Ahnung davon haben, wie das tatsächlich ist.

Ich jedenfalls bewundere Sie (und viele andere hier) sehr dafür, was Sie da alles meistern und schaffen. Hoffentlich finden Sie bei Hermines Handtasche bald mal einen Boden! ;)

06.09.2019 | 16:17
sonnenblümchen

Hallo Wissenssucherin,
alles gut ! Ich fand Ihre ersten Worte tröstend. Und auch den heutigen Beitrag sehr gut gemeint. Irgendwie habe ich das Gefühl, obwohl ich ja weiß, dass es nicht so ist,als ob ich nur das Müllproblem habe. Heute Morgen waren es wieder die Blumenvasen. Ich habe es noch nicht geschafft sie zu reduzieren. Meine Mutter hatte sie in Reih und Glied, wie eine Schlange , über den Boden verteilt und mit Wasser gefühlt. Erst war es das ,,Einpackhobby"...alle möglichen Sachen wurden in Einmalpapier, Toilettenpapier, Handtücher,Schals, Waschlappen gepackt und versteckt. Jetzt macht sie damit eine Pause und ich finde überall mit H2O gefüllte Blumenvasen. In anderen Foren findet man Beträge über Demenz, aber irgendwie taucht das Vermüllungsproblem nicht so auf. Für mich ist es so,wenn ich etwas Platz geschafft habe...macht meine Mutter neuen Unfug. Ich würde gerne mal das Kunstobjekt Blumenvasen fotografieren. Meine Mutter weiß nicht mehr, dass sie die teilweisen schweren Vasen aus den Schränken gehoben hat und dann mit Wasser befüllt hat. Heute Morgen habe ich bei dem Anblick gedacht:,, Ach nö...nicht schon wieder!" ...Düsseldorfer Kunstschule..!" Mich würde mal interessieren,ob das Müllverhalten meiner Mutter auch bei anderen Menschen mit Demenz so ist...und mich regt es auf...und ich finde wirklich nicht den Boden bei Hermines Handtasche. Ich habe eher das geheime Zimmer gefunden, was man findet,wenn man es nicht unbedingt finden möchte. Wenn ich zaubern könnte würde ich ganz schnell den Aufräumzauber anwenden.
P.S. ...meine Mutter meinte noch:,, Ist doch lustig, dass du die ganzen Dinger (Vasen) immer sauber machst!"
Da habe ich an ....gedacht.
LG

06.09.2019 | 22:53
Wissenssucherin

Hallo Sonnenblümchen,

ich find's grade schade, dass der Raum der Wünsche - den Sie ja offensichtlich unbeabsichtigt gefunden haben - nicht so funktioniert, wie der Name suggeriert...

Zu Ihrer Frage: Ja, ich kenne Müllprobleme ohne Ende. Von meinen beiden Damen, in sehr unterschiedlichen Ausprägungen und Varianten. Da gibt's beinahe keine Grenzen. Allerdings in anderer Form, als Sie das gerade erleben.

Wie bereits geschildert wurde da beispielsweise Verschmimmeltes/Vergammeltes, etc.... aus der Biotonne ausgegraben und hinter der Kühltruhe versteckt - weil ja noch gut. Oder ich total überwacht, was ich denn wegschmeiße - und dem Hund weggenommen und wieder in den Kühlschrank getan, zwecks Verschwendung. "Belebte" und äußerst "dufte" Wurst kann man ja problemlos noch aufheben (aufheben! nicht essen, ist ja ekelhaft...), bloß nicht kleinlich sein. Auch der Restmüll wurde regelmäßig durchkämmt.

Außerdem verschwand einiges aus dem Müll, um wo anders gebunkert zu werden - aus welchem Grund auch immer. Beispielsweise fand ich mal ein buntes Sammelsurium aus etlichen Thunfisch- und anderen Fischkonserven, nebst diversen Glasbehältnissen und alten Zeitungen und Kartonresten, die in einer Kartoffelkiste neben der Kreissäge und im Gästezimmer munter vor sich hingammelten - es waren nämlich auch ein paar Dinge aus dem Biomüll dabei. Interpretationen gibt es viele, sicher wissen werd ich's wohl nie.
Und zum Thema Toilettenpapier... Es gab eine Zeit (momentan scheint sie zu Ende zu sein/zu pausieren) in dem das "braune Zeugs" (um es nett auszudrücken) überall war. Nur nicht in der Toilette. In dem Mistkübel daneben. Im Idealfall. Oder am Boden des WCs. Oder in meiner Hand - weil es mir dort reingedrückt wurde. Oder im Blumentopf. Oder im Kühlschrank. Oder... Fragte man nach, hieß es, weil "....." (also ich) ja verboten hat, dass ich es in die Kloschüssel schmeiße." Egal, wo sie aufs Klo ging, ob daheim, im Gasthaus oder bei der Tochter. Diese Begründung wurde übrigens jedermann vorgetragen. Da gab es Situationen, in denen Sie beispielsweise dem Schornsteinfeger braunes Klopapier in die Hand drückte - ... "weil .... hat gesagt ich darf es nicht ins Klo schmeißen - ich kann ja sonst nirgends hin damit". Neben mir. Als wär ich nicht da. Und als hätte ich ihr noch nie gesagt, dass sie es bitte einfach ins WC werfen solle. Insofern glaube ich, Ihre Gereiztheit und Verzweiflung zumindest ein Stückchen weit nachempfinden zu können.

Außerdem "klaut" sie interessanterweise meine Wäsche. Sie selber ist seit mittlerweile doch geraumer Zeit, dazu bereit gewesen, die Wäsche der Pflegerin (die wir für die ältere meiner Damen, die im gleichen Stockwerk wohnt) zu überlassen. Nun nutzt diese Pflegerin mit mir gemeinsam die große Wäschespinne, die vor unserem Haus steht. Doch aus irgendeinem Grund (die Wäsche der Pflegerin hat sie meines Wissens noch nie angerührt, obwohl ja ihre eigene dabei ist) stelle ich fest, dass öfters etwas aus meinen Sachen fehlt. Ein Babybody. Die Strumpfhose unseres Zwergels. Einen meiner Panties. Ein Handtuch. Die Lieblingskindergartenhose meiner Großen. Ein Arbeitshirt meines Mannes. Meine löchrige, labbrige Malerhose. Die Sachen tauchen dann meistens irgendwo in ihrem Zimmer auf (im Nachtkästchen, im Schrank, unter der Matratze, einfach am Regal,...) Interessanterweise nimmt sie - obwohl die Sachen, gerade bei schönem Wetter ja oft zeitgleich dort hängen - nie etwas von der Wäsche ihres eigenen Haushaltes ab. Weder ihre eigene, noch die ihrer Schwiegermutter, noch die der Pflegerin. Nur unsere. Für mich total rätselhaft. Lustig finden, so wie Ihre Dame, tut sie's dann doch nicht; ich habe inzwischen aufgegeben, nachzuforschen, da sie auf Fragen immer äußerst ungehalten reagiert - natürlich hat sie keine Ahnung was ich von ihr will, sie kann sich an nichts erinnern.

Es gab auch Zeiten, in denen die ältere der beiden noch mobil war, in dem sie das ganze (große!) Gemäuer nach Verbrennbarem absuchte, um dann drauße ein Feuerchen zu machen... Täglich. Endete damit, dass ich sämtliches Anzündzeugs konfiszierte. Und mit der interessanten Erfahrung, dass Menschen, die zwar die Klotür nicht mehr finden und denken, dass sie mit jemand ganz anderem sprechen, wenn sie mit dir reden, trotzdem erstaunlich findig darin sein können, herauszufinden, wo in einem riesigen Haus/Wirtschaftsgebäude Sachen, die sich zum Zündeln eignen, finden können...
Und eine Zeit lang hatte ich das Problem, dass sie täglich mehrmals ganz gewöhnliche Tassen nahm, mit Kaffee füllte - und auf den E-Herd zum Erwärmen stellte. Also nicht im Topf. Oder Mikrowelle. Einfach das Haferl auf die viel zu große Platte, volle Pulle aufdrehen (das funktionierte interessanterweise noch) - und natürlich überkochen, auslaufen, furchtbar verbrennen und stinken (natürlich war jede Menge Milch und Zucker drinnen, was ein olfaktorisches Erlebnis sondergleichen ergab. Nebst mehreren verschmorten Tassen am Tag und diversen Käufen von äußerst scharfen Reinigungsmitteln um die Platten wieder sauber zu kriegen). Das erinnert mich (möglicherweise auch unberechtigt, wer weiß) ein bisschen an die Vasen - die werden mit Wasser gefüllt, weil in eine Vase gehört nun mal Wassser. Und unsere Tassen wurden auf den Herd gesetzt, weil da hat nun mal heißer Kaffee drinnen zu sein. Und ich wurde jedesmal gefragt, warum ich mich denn wegen ein bisschen übergekochter Milch so aufrege. Alles halb so schlimm... Das bisschen Putzen hab ich ja schnell erledigt...

Es ließen sich wohl noch etliche Beispiele finden. Und ich weiß nicht, ob Ihnen das mit Ihrer Fragestellung für sich in irgendeiner Form weiterhilft, oder nicht - aber auf jeden Fall wäre mir mit einem Verschwindezauber auch sehr oft geholfen. Möglicherweise sollten wir Frau Rowling fragen, ob sie welchen auf Lager hat... ;)

07.09.2019 | 12:44
sonnenblümchen

Hallo Wissenssucherin,
danke für Ihre anschauliche Schilderung.Ich habe meine Mutter in einigen Situationen schon wiedererkannt. Es hilft mir schon zu wissen,dass auch andere Angehörige genau so kämpfen. Das Thema
Stuhlgang an den unterschiedlichsten Orten zu finden und das dieser anderen Leuten zur Begutachtung offeriert wird ,kenne ich auch zu genüge. W äsche verschwindet auch immer wieder. Vielleicht bekommen wir hier noch andere Schilderungen. Teilweise ist die Beschreibung ja auch zum Schmunzeln,wenn man nicht selber den Schlamasel hat.

P.S. (Die Blumenvasen waren heute in dem Ehebett ,auf der Seite meines verstorbenen Vaters, gehortet. Sie waren schön zugedeckt. Meiner Mutter meinte, dann fällst du nicht drüber. Wie fürsorglich! Ich werde für mich bis auf eine Blumenvase alle anderen aus meinem eigenen Haushalt vertreiben! )
LG ...braucht jemand Blumenvasen ?(grins)



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