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Ratgeberforum "Gesetzliche Leistungen"

Bild: Ratgeberforum "Gesetzliche Leistungen" Menschen mit Demenz haben Anspruch auf Leistungen der Kranken- und Pflegeversicherung, um ihre medizinische Versorgung, Betreuung und Pflege zu finanzieren. Manchen steht auch ergänzende Sozialhilfe zu. Die Sozialarbeiterinnen Renate Gascho und Birgit Spengemann verfügen gemeinsam über mehr als 45 Jahre Berufserfahrung in der Betreuung und Beratung älterer und demenzkranker Menschen. Sie wissen, was Betroffenen zusteht und beraten im Internetforum kompetent zu leistungsrechtlichen Fragen. Bitte beachten Sie dabei, dass die Auskünfte allgemein gehalten sind. Auskünfte zu landesspezifischen Sonderleistungen wie z. B. Pflegewohngelder sowie das Errechnen von Leistungen im Einzelfall können bei der Beantwortung der Anfragen nicht berücksichtigt werden. Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihre zuständige Behörde.

Autor Hilfen zur Pflege häusliche Pflegekraft
17.07.2019 | 15:03
Anislizard

Guten Tag!

Mein Mann und ich pflegen meine 94 jährige demenzkranke Großmutter zuhause. Leider hat sich ihr Gesundheitszustand die letzten Wochen sehr verschlechtert und wir schaffen die Pflege nicht mehr allein. Wir haben 3 Kinder und in der Nähe keine weiteren Angehörigen. Jetzt haben wir über eine Agentur eine Pflegekraft aus Polen gefunden und sehr glücklich über diese Lösung. So Kanne one Oma zuhause sein und ist versorgt. Im Pflegeheim war in den nächsten Wochen auch kein Platz frei. Um dies zu finanzieren verwenden wir das Pflegegeld und die Rente meiner Großmutter. Aber wir müssen privat dazu zahlen. Es ist so dennoch günstiger als ein Heimplatz.
Nun meine Frage. Gibt es über die Grundsicherung “Hilfen zur Pflege” ggf. einen Zuschuss für eine häusliche Pflegekraft? Vielen Dank und Entschuldigung falls bereits eine ähnliche Frage gestellt wurde

19.07.2019 | 08:15
renategascho

Guten Tag,

leider haben wir, aber auch das hiesige Bezirksamt, Abt. Hilfe zur Pflege, noch keinerlei Erfahrung mit diesen Anträgen gemacht. Der Leiter dieser Abteilung schließt aber eine Kostenübernahme nicht aus. Zu beachten ist das sogenannte Schonvermögen in Höhe von 5000 € des Betroffenen (alles was darüber ist muss für die Pflege ausgegeben werden) und die unterhaltspflichtigen Kinder des pflegebedürftigen Elternteils. Sollten Sie diesen Antrag für Ihre Großmutter stellen, würden wir uns freuen wenn Sie uns über das Ergebnis informieren.
Vielen Dank und viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
R. Gascho



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