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Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie"

Bild: Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie" Die Diagnose Demenz wirft viele Fragen auf. Hätte die Erkrankung verhindert werden können? Ist sie therapierbar? Und worauf sollte man bei der Behandlung achten? Im Ratgeberforum „Prävention, Diagnose und Therapie“ geben zwei Experten Antworten: Dr. Marc Lässer, Neuropsychologe und assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sektion Gerontopsychiatrie der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, moderiert das Forum zusammen mit Dr. Elmar Kaiser. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie leitete er bis Anfang 2012 die Gedächtnisambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg.

Autor Schlafmangel 2.0
03.08.2019 | 06:01
Angsthase



Hallo,
vielen Dank für die Einschätzung zum „Risikofaktor“ Schlafmangel. Wie schon erwähnt und auch im unbeantworteten Beitrag „Große Angst“ vom 23.05.19 beschrieben besteht die Schlafstörung seit der Alzheimer-Diagnose meiner Mutter (67) Anfang April. Seitdem lässt mich das Thema nicht mehr los, vor Allem, ob es mich selbst treffen könnte oder es schon in mir schlummert?!
Meine Oma ist 92 Jahre alt und leidet seit ca. 7-10 Jahren an Alzheimer.
Meine Mutter zeigte im Nachhinein betrachtet schon vor zweieinhalb Jahren, also mit 64 Jahren Symptome. Mir erscheint das noch so jung.
In der Literatur ist ja immer wieder zu lesen, dass es einen Zusammenhang zwischen Erkrankungsalter und genetischer Belastung gibt,d. h. je früher jemand erkrankt um so höher ist das Erkrankungsrisiko für Angehörige?! Dieses ist doch für Angehörige ersten Grades vierfach erhöht bzw. liegt bei fast 20% oder nicht?! Muss die Erkrankung meiner Oma mit der meiner Mutter zusammenhängen?! Ich selbst,35,Mutter von einer vierjährigen Tochter und einem 19 Monate alten Sohn, habe mich mit dem Thema vorher nicht beschäftigt. Als ich dann damit anfing, fielen mir Dinge bei mir selbst auf,z. B. „Was wollte ich jetzt im Keller“,“Wo hast du geparkt?“, Suchen nach Wörtern....
Darüber habe ich vorher nie nachgedacht und es als „Mütterdemenz“ abgetan. Seit der Diagnose habe ich das Gefühl man hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen und ich bin nicht mehr ich selbst.
Ich leide seit meinem 18. Lebensjahr immer wieder unter depressiven Episoden mit Hang zur Hypochondrie , welche immer noch psychotherapeutisch behandelt werden.
Die beobachteten Symptome haben sich „verschlimmert“,so dass ich abends oft“ graben“muss, was am Tag/Vortag alles passiert ist, ich nach dem Tag/ Datum suchen muss, ich z. B. nicht mehr weiß ob ich schon Zähne geputzt hab oder nicht.....etc. Zudem gehören ja Depressionen auch zu den Risikofaktoren, wo,ich dann auch denke, bist du selbst schuld,wenn du es dann bekommst.
Hausarzt und behandelnder Neurologe sagen meine Psyche macht das?!
Ist es denn möglich in meinem Alter Alzheimer entwickelt zu haben, aufgrund von Depression,langanhaltendem Stress und Schlafmangel ?!
Wäre nochmals dankbar für eine Einschätzung meiner Situation und für einen Tip für den Umgang damit!
Vielen Dank im Voraus!
Viele Grüße
Angsthase


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03.08.2019 | 18:01
Teuteburger

Ich nehme an, Sie meinen diese Studie.

https://www.spektrum.de/news/zehrt-chronischer-schlafmangel-das-hirn-auf/1460767

Das kann die Medizin, neben ihren positiven Seiten, leider auch gut, Ängste schüren, ohne echte Lösungen anzubieten, weil sie selbst über die Entstehung der Demenzen noch im Dunkeln tappen.

Ich fürchte mich zum Beispiel nicht vor einer Demenz, weil ich den bisherigen Antworten nur eine Teilberechtigung mit vielen Unbekannten zuspreche. Plausibel ist für mich eher ein zu hoher Hirndruck, B12 und Vitamin D Mangel und Vergiftungen oder halt durch Schlaganfälle.
Das emotionale Verletzungen in der Genetik weitervererbt werden können, das ist inzwischen bekannt. Wenn in der Genetik etwas auftaucht, dann hat es vorher auch einen Auslöser gegeben. Es gibt zum Beispiel eine Studie zu Mäuseeltern und angstauslösenden Situationen, die auf die Mauskinder übertragen worden sind, obwohl sie entsprechende Situationen nie erlebt haben.

Gegen solche Einseitigkeiten wie Schlafmangel, spricht für mich deshalb auch die Nonnenstudie, wenn man denn die ganze zu lesen bekommt und nicht nur einzelne Auszüge, um die eigene Meinung zu vertreten. Hier geht es um den Lebenssinn, den man seinem Leben zuschreibt oder auch nicht zuschreibt, lange bevor die Krankheit ausbricht. Das ist für mich eine von mehreren Erklärungsmodellen, ganz unabhängig von anderen.

Ich kenne Fälle von Geschwistern, von denen ist einer dement geworden, der andere nicht. Ich kenne einige Kinder von Demenzkranken, die jetzt im gleichen Alter wie die Erkrankten sind und die noch nicht dement sind.

Und warum wird auf Sardinien nur circa jeder 10 Dement, der über über 90 ist und warum bei uns fast jeder zweite? Ein Hirtenleben bringt auch nicht immer viel Schlaf mit sich, zumindest zeitweise eher nicht.

Es gibt Personen, die nur sehr wenig schlafen und sie sind nicht an Alzheimer erkrankt. Ich glaube Leonardo da iVinchi gehört dazu. Will mich aber nicht festlegen.

Tanzen soll das Demenzrisiko um 67 Prozent verringern, laut Hirschhausen. Das ist doch schon mal was.

Ich würde mir eher Beispiele suchen, wo Menschen gesund geblieben sind mit wenig Schlaf und auch sonstige Beispiele, wodurch Menschen gesund geblieben sind, trotz Stress und seelischen Belastungen. Das gibt es alles.

Es gibt z.B. eine Sendung, die heißt Lebenslinien. Und eine davon heißt: Wie ich 107 Jahre alt geworden bin. Man kann die Sendung auf Youtube finden.

Ich glaube auch eher daran, dass Menschen, die einen Sinn in ihrem Leben sehen oder die auf der Suche danach sind, dass diese damit viel für ihre geistige Gesundheit tun können, als dass man nur für und über andere funktioniert und mitlebt. Solange man noch Fragen hat, ist man auch interessiert. Die Demenzkranken, die ich in meinem Umfeld kennengelernt habe, haben keine Fragen mehr gestellt, sie haben eher ihre Bedürftigkeiten, Ängste und Sorgen zu vertuschen versucht oder sie als Vorwurf an andere herausgeschrieen.

Haben Sie vielleicht einmal das Buch Herbstmilch gelesen. Diese Frau hatte ihr Leben lang große Belastungen zu tragen und ihr Leben lang Schlafmangel gehabt. Erst in etwas fortgeschrittenerem Alter hat sie dann ausschlafen können. Ein Genuss für die Frau. Sie ist soweit ich weiß nicht dement geworden.

Eine Bekannte von mir, die gerade mal 25 Jahre alt ist, hat eine schwere Kindheit gehabt, sie kann keine Entscheidungen treffen. Sie fragt für alles, was sie tun soll, andere Menschen, bekommt das Gehörte aber nicht sortiert und kann es auch nicht behalten, vielleicht höchstens für einen Tag. Wenn sie zur Psychotherapie geht, dann muss sie sich Notizen machen, als hätte das Gehörte nichts mit ihr zu tun. Sie vergisst viel und doch ist sie nicht dement. Sie hat nur keinen Zugang zu ihren eigenen Gefühlen, zu ihrer eigenen Persönlichkeit, kein eigenes Ich, zumindest gefühlt usw.

Ich glaube an so etwas selektives wie Schlafmangel jedenfalls nicht. Das ist mir zu einseitig, als das man daraus Verallgemeinerungen ableiten kann. Was Alzheimer und Demenz angeht, sind hier zu viele Fragen noch offen.

Um auf die Schlafmangel-Studie zurückzukommen, scheint sich das Gehirn auch bei Schlafmangel gut zu erholen.

Zitat:

Schlafmangel sorgt also dafür, dass mehr Neuronenverbindungen aufgelöst werden. Dabei handelte es sich meist um große und damit relativ alte Synapsen, die schon lange vom Hirn genutzt wurden. Auf den ersten Blick sieht dies beruhigend aus, da sie meist von neuen Synapsen ersetzt werden. Allerdings haben frühere Studien gezeigt, dass eine dauerhaft erhöhte Aktivität von Mikroglia mit Morbus Alzheimer und anderen neurodegenerativen Erkrankungen zusammenhängen könnte. Eine Untersuchung in "Nature Neuroscience" hatte auch gezeigt, dass chronischer Schlafmangel Demenz begünstigen kann: Im Gehirn betroffener Menschen sammelten sich mehr Plaques aus Beta-Amyloiden an, die mit der Alzheimerkrankheit eng in Verbindung stehen. Die genaue Rolle der Mikrogliazellen bei neurodegenerativen Erkrankungen ist allerdings noch unklar.

Zitat-Ende.

Es ist wohl ein Unterschied, ob man immer wieder aus dem Nichts, einfach so geweckt wird, wie bei den entsprechenden Mäusen oder ob man selbst nachdenkt und vielleicht auch zu Ergebnissen kommt, auch bei wenig Schlaf. Hier wird ja auch zugegeben, dass die Menschen unterschiedlich auf Schlafmangel reagieren. Wie gesagt, viel zu einseitig das Ganze. Und laut Nonnen-Studie ist die Sache mit den Plaques zweitrangig, also nicht aussagekräftig.

Ich habe jetzt einfach mal einiges zusammengestellt, was mir zu dem Thema eingefallen ist und ich hoffe, Sie können sich selbst das Passende heraussuchen.

Alles Gute Ihnen



[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 03.08.2019 um 18:35.]

03.08.2019 | 22:46
Teuteburger

Zudem möchte ich noch zu bedenken geben, das Ärzte 36 Stundenschichten haben, mit nur unzureichenden Schlafpausen dazwischen. Sollen die jetzt alle dement werden?
Oder sollen jetzt alle dement werden, die Nachtschichten arbeiten? Mein Vater hat das getan. Oder alle pflegenden Personen, bei denen die Nächte oftmals gestört werden, oder Mütter die Schreikinder bekommen haben. Auch das haben meine Eltern gehabt.

Wer solche einseitigen Studien veröffentlicht, den nehme ich zwar ernst, aber ich muss demjenigen auch eine mangelhafte emotionale Intelligenz unterstellen. Es ist aber heutzutage Gang und Gebe, dass man einseitig etwas weismachen will, ohne an die psychischen Folgen für die betroffene Bevölkerung zu denken, die eben nicht ihre sechs bis acht Stunden Schlaf bekommen und das manchmal auch über Jahre hinweg. Für mich ist eine Studie erst dann vollständig, wenn sie sich die Gegenseite genauso betrachtet und sie schaut, wieso Menschen trotz unzureichender Umstände, gesund geblieben sind.

Zudem soll Schlafentzug bei Depressionen auch helfen. Das hat man auch irgendwann einmal herausgefunden.

Was auch immer diejenigen mit dieser Studie verfolgen, wenn da nicht umfangreicher weitergeforscht wird, dann ist das für mich null und nichtig.

Menschen sind dafür viel zu individuell.

Bei mir habe ich zum Beispiel festgestellt, dass es zwei Arten von Schlafmangel gibt.

Es hat in meinem Leben einige Lebensumstände gegeben, durch die ich zeitweise schlecht oder auch gar nicht geschlafen habe. Wenn ich eine Lösung für mich gefunden habe, dann bin ich trotz Schlafmangel am nächsten Morgen ausgeruht gewesen. Anders ist es, wenn ich zu keinem Ergebnis gekommen bin und mich Situationen ausgeliefert gefühlt habe. Deshalb habe ich mich in alles eingelesen, was für mich wichtig gewesen ist. Mir hilft das.
Wer nicht die Zeit hat oder wem das zu viel ist, der kann es mit gewissen Techniken probieren, wie EMDR, EFT.

EFT ist eine Klopftechnik, die manch einem gut helfen kann. Es gibt aber auch Meditationstechniken, die vielleicht helfen können. Wem das liegt, der kann es versuchen.

Ich für mich finde nicht die länge des Schlafs ausschlaggebend, sondern die Qualität des Schlafes. Bei mir ist das in jedem Falle so.

Was auch helfen kann, sich die Welt so vorzustellen, wie man sie gerne hätte, auch wenn sie in Wahrheit nicht so ist. Sozusagen eine Auszeit von allem, was nicht so gut läuft. Menschen, die irgend etwas haben, woran sie sich festhalten können, auch wenn es im Moment nicht da ist, leben besser und bleiben gesünder. Für den einen ist es Religion, für den anderen ein anderes Weltbild oder sonst irgend etwas, was einen berührt.



[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 04.08.2019 um 00:02.]

04.08.2019 | 19:33
Teuteburger

Ich laufe dann mal im Alleingang hierdurch.

Anscheinend kann man doch einiges tun in Sachen Alzheimer und auch bei den Plaques.

Zitat Anfang:

In-vitro-Untersuchungen zeigten, dass das Antioxidans Epigallocatechingallat (EGCG) des grünen Tees die Bildung von Plaques verhindern kann. Andere Studien weisen darauf hin, dass EGCG die Plaques auch auflösen kann. In Tierversuchen mit Mäusen konnte gezeigt werden, dass nach sechsmonatiger EGCG-Behandlung die Plaque-Belastung im Kortex, Hippocampus und im entorhinalen Kortex um jeweils 54 %, 43 % und 58 % reduziert wurde. Eine weitere Studie, die die Auswirkung von EGCG auf die Alzheimer-Krankheit untersucht, wird an der Charité in Berlin durchgeführt. Untersuchungen aus dem Jahr 2011 konnten zeigen, dass Theaflavinbestandteile des Schwarzen Tees ebenfalls die Entstehung von Plaques verhindern und bestehende Plaques auflösen können.

Zitat-Ende

Auch die Vitamine B12, B6, Selen, Folsäure und Cholin können oxidative Prozesse im Gehirn gut verbessern und auch Hirnschrumpfungen positiv beeinflussen, sogar mehr als man gedacht hat.

https://www.neurologie-heute.de/alzheimer

Ich hoffe das hilft dir wirklich weiter, Angsthase.

04.08.2019 | 21:14
hanne63

Hallo Teuteburger,
ich lese interessiert hier mit.....Sie befinden sich also auf keinem Alleingang...

alles was ich bisher recheriert habe zur Demenzvorbeugung etc.....
"was genaues weiß man nicht"....

ein gesunder Lebensstil ist immer sinnvoll, auch im Hinblick auf andere Krankheiten....und neugierig zu bleiben und immer was neu dazu lernen scheint auch gut.....ich selbst versuche das halbwegs so zu leben.....

meditative Kreistänze (und internationale Kreistänze) tanze ich regelmäßig schon seit über 20 Jahren...und das tut mir sehr gut und entspannt mich...und vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass gerade diese Tänze (also nicht der übliche Paartanz!!) neue Verknüpfungen im Gehirn schaffen und somit evtl einer Demenz vorbeugen könnten....(weil oft Bewegungen über kreuz gemacht werden...oder gegen den Musiktakt...oder vorwärts und rückwärts getanz wird..also so, wie wir es in der Regel nicht gewohnt sind....

04.08.2019 | 21:29
Angsthase

Hallo Teuteburger,
entschuldigen Sie ,dass ich bis jetzt noch nicht geantwortet habe ,aber wir sind gestern aus dem Urlaub gekommen und mit den Kindern eine Lücke zu finden, ist manchmal schwierig.
Vielen Dank für die vielen Anregungen zum Positiv denken.
Habe es in den letzten Jahren trotz einiger Tiefen ( Trennung meiner Eltern 2010,Insolvenz der Firma meines Vaters und daraus resultierender sozialer Abstieg meiner Eltern,Alkoholkrankheit meines Vaters mit mehreren gescheiterten Entzugsversuchen ,Diagnose Korsakow-Syndrom nach Delir während der Schwangerschaft mit meinem Sohn) eigentlich immer wieder geschafft positiv zu denken, aber die Diagnose meiner Mutter hat mich umgehauen und seitdem erfülle ich viele „Symptome“.In der Therapie stand gerade nach langen Jahren die Erkenntnis an ,das die Beziehung zu meiner Mutter viel mit meinem negativen Selbstbild zu tun hat und ich war gerade dabei mich endgültig abzulösen. Durch die Diagnose habe ich das Gefühl, nie mein eigenes Leben leben zu dürfen. Wenn ich es jetzt auch noch „geerbt“ hätte, würde ich alles wirklich nie los.Habe riesige Angst davor ,der Belastung nicht standzuhalten. Kann das Problem Ihrer Bekannten keinen Zugang zu sich selbst zu haben, sehr gut nachvollziehen.
Das Buch „Herbstmilch“ spricht mich sehr an, da ich gerade aus Tirol komme und mir die Natur und das dort noch oft zu findende Ursprüngliche eigentlich immer gut tut.
Vielen Dank nochmal für Ihre Bemühungen.
Schönen Abend
Angsthase

04.08.2019 | 23:28
Teuteburger

Hallo Hanne,

danke für Ihre Anregung mit den Kreistänzen. Meditation ist ja eher nicht so mein Ding, aber es gibt ja auch die von Ihnen genannten internationalen Kreistänze. Paartanz finde ich aber auch nicht schlecht. Habe leider nichts davon in der letzten Zeit geschafft. Ich gehe aber gerne laufen. Habe darüber aber noch nicht recherchiert in Sachen Demenz. Mit tut es gut, das reicht mir.

Und leider stimmt es, was Sie sagen: Was genaues weiß man nicht.

LG

Hallo Angsthase,

das macht nichts, dass Sie sich erst jetzt melden. Mein Alleingang war eher eine Feststellung, aber sollte keinen dazu bringen, hier antworten zu müssen. Also eher scherzhaft gemeint.
Freut mich aber, dass Sie es doch tun. Ich kenne das auch, dass man mit so viel Lebenssituationen zurecht kommen muss, bis man dann irgendwann denkt, es geht nicht mehr. Das erlebe ich im Moment auch. Und wenn dann noch Ängste dazu kommen, dank solcher Angaben, dann bekommt man das fast nicht mehr sortiert. Deshalb habe ich auch einige Gegenargumente herausgesucht. Wie oft sich die Mediziner haben korrigieren müssen im Laufe der Geschichte . . . Das wird auch im Demenzbereich noch öfters vorkommen, denke ich.

Die Vererbbarkeitswahrscheinlichkeit scheint aber nicht in Stein gemeißelt zu sein, wie man in dem Link von mir nachlesen kann.

Das Buch Herbstmilch ist zwar interessant, aber auch recht hart zu lesen. Not, und daraus resultierende zwischenmenschliche psychologische Ungerechtigkeiten und Gemeinheiten gehören mit zu dem geschichtlichen Bild der damaligen Zeit. Ich weiß nicht, ob das für Sie jetzt Richtige ist. Ich habe es als Beispiel genannt, dass jemand trotz mangelhaftem Schlaf und psychischem Stress und das über Jahre, nicht dement werden muss.

LG



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