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Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege"

Bild: Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege" Unter welchen Voraussetzungen können Demenzkranke in den eigenen vier Wänden leben? Wann ist ein Pflegeheim, eine Demenz-WG oder betreutes Wohnen angesagt? Zwei Experten auf diesem Gebiet moderieren das Internetforum "Wohnen, Betreuung und Pflege". Martin Hamborg engagiert sich seit 1998 im Vorstand der Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung und kennt sich mit Pflegeheimen und Einrichtungen des Betreuten Wohnens aus. Klaus-W. Pawletko, Geschäftsführer des Vereins "Freunde alter Menschen", ist auf Demenz-Wohngemeinschaften und die ambulante Versorgung Betroffener spezialisiert.

Autor Nu is es soweit
21.10.2019 | 09:28
martinhamborg

Hallo Angehöriger, ich möche Sie bitten, Ihren letzten Beitrag zu ändern und ggf. sogar zu löschen, denn auch wenn in diesem Chat mit Andydreas eine sehr persönliche Ebene besteht, ist dieser Beitrag in einem öffentlichen Forum m.E. nicht angemessen. Es ist etwas anderes, wenn ich einen sehr guten Freund in den Arm nehme und sage: Ich habe Angst um Dich, denn ich musste an Dich denken, als ich bei der Beerdigung war ... ich bin bei Dir..." Auch fachlich sollte man/frau dabei berücksichtigen, dass eine (un)beabsichtigte Schlußfolgerung nicht zulässig ist. Richtig ist: Es gibt Menschen, die krank werden und sie haben sich mehr für andere eingesetzt als üblich. Ein "weil" ist weder bewiesen, noch erlaubt und es enthält Botschaften, von denen niemand weiß, wie sie aufgenommen werden!
Ich hoffe sehr, dass ich damit nicht Ihr Urteil gegen offizielle Stelle in Deutschland bestätige, denn oich bin für manch wertvollen Beitrag von Ihnen dankbar, Ihr Martin Hamborg


21.10.2019 | 10:07
Andydreas

Hallo Herr Hamborg,
danke sehr. Mir wird das auch zu persönlich. Ich werde mich künftig in diesem Forum zurückhalten, da ich ja offensichtlich einige Nutzer damit nerve, was nicht meine Absicht war. Aber ich bleibe trotzdem am Ball.

21.10.2019 | 15:20
Angehöriger

Hallo Herr Hamborg,

was sollte denn Ihrer Meinung nach wie geändert werden?





Hallo Andydreas,

zumindest mich nerven Sie nicht; ich habe Ihnen lediglich zurückgemeldet, daß es berechtigte Argumente gibt, Ihre Einstellung zu überdenken. Es ist Ihnen vollkommen freigestellt, Anregungen anzunehmen oder auch abzulehnen.
Ich reagiere nur aus meiner Denkweise heraus und wenn ich solche Texte wie Sie verfassen würde, würde ich mir entsprechende Hinweise und Empfehlungen anderer erhoffen, wie ich sie Ihnen gebe.

Sollten diese unerwünscht sein, kein Problem. Brauchen Sie nur zu schreiben. Allerdings sollten Sie dies von vorneherein deutlich machen, indem Sie darauf hinweisen, daß Sie zwar unglücklich mit der Situation sind, aber nichts daran ändern wollen. So wissen alle Leser(innen), daß sie sich jegliche Mühe für Tipps sparen können.

21.10.2019 | 16:44
Gobis

Hallo Andydreas,
warum verwechseln Sie Sorge oder das Gedanken machen über Ihre persönliche Situation mit einem persönlichen Angriff. Ich denke dieses Forum dient dem Austausch und ich selber erhoffe mit Tipps, wie man mit der Ausnahmesituation Demenz bei einem Angehörigen umgeht.
Nein Sie nerven nicht, aber wenn man innerlich schon ein Stückchen weiter ist, sollte es erlaubt sein, Ihnen auch Vorschläge zu machen wie man Probleme minimieren kann. Ich habe mich psych. beraten lassen. Die Seite heißt „Pflegen und Leben“? Dort können Sie über 6 Monate bis zu 8x sich mit einem Psychologen online schriftlich austauschen. Mir hat das sehr geholfen. Ebenfalls gehe ich zu einer Selbsthilfegruppe für Angehörige mit Frontallappen Demenz. Und in der Zusammenfassung beider Beratungen heißt es immer DENKEN SIE AN SICH.
So war zumindest mein Beitrag gemeint.
Liebe Grüße aus Leipzig

21.10.2019 | 18:53
Angehöriger

Danke, Gobis :-)

30.10.2019 | 11:33
Andydreas

Hallo,
ich habe wie bereits erwähnt den Hausarzt gewechselt. Ich fühlte mich von meinem bisherigen Arzt im Stich gelassen. Ich glaube, dass das eine richtige Entscheidung war. Mein neuer Arzt hat mir eine Einweisung in die Psychiatrie des hiesigen Krankenhauses angeboten. Dort würde sie zwar in die geschlossene Abteilung müssen, aber man würde dort wohl endlich die erforderlichen Untersuchungen vornehmen und ggf, Einstellungen vornehmen. Im besten Fall kann ich sie anschließend wieder nach Hause holen. Es ist aber wohl wahrscheinlicher, dass sie anschl. durch den Sozialdienst in einer entsprechende Einrichtung untergebracht werden wird. Ich sehe leider keine andere Möglichkeit mehr, da sie inzwischen im Schnitt 5 x am Tag die Wohnung verlässt um nach Hause zu gehen. Inzwischen treten auch schon die ersten körperlichen Beschwerden an den Knien und Rücken auf, die sie aber tapfer ignoriert.
Halten sie das auch für den richtigen Weg ?
Dange

30.10.2019 | 19:37
Teuteburger

Hallo Andydreas,

für mich gibt es hier nicht "den" richtigen Weg. Es gibt aber Wege, die man gehen kann und manchmal auch gehen muss, wenn alles andere mehr und mehr entgleist.

Liebe Grüße

31.10.2019 | 08:29
Jutta60

Hallo Andydreas,
für meine Mutter war es der richtige Weg. Man konnte ihr dort die Ängste und die Unruhe nehmen. Diese Medikamente hätte ich niemals im Selbstversuch gegeben, so wie das Ihr alter Hausarzt vorgeschlagen hat. Insofern scheint der Arztwechsel richtig gewesen zu sein. Meine Mutter war in der Gerontopsychiatrie, allerdings sind die Plätze rar gesät. Mit dem Wissen, das Sie heute haben, würde ich sagen, ja, es ist der richtige Weg. Alles Gute für Sie und Ihre Mutter!

01.11.2019 | 09:13
martinhamborg

Hallo Andydreas, ja es ist eine eche Chance, denn in der Klinik können die organischen Faktoren hinter der Unruhe viel besser erkannt und behandelt werden. Z.B. kann der Schmerz beim Laufen dazu führen, dass Ihre Mutter vor dem Schmerz fliehen will und genau deshalb noch mehr läuft.

Zudem wird der Sozialdienst bei der Suche nach einer passenden Einrichtung helfen.

Aber es kann sein, dass auch diese Zeit für Sie nicht leicht wird. Vielleicht reagiert Ihre Mutter auf einige Medikamente kurzfristig stärker, als Sie es sich wünschen, vielleicht gibt es Dinge, die in der Klinik nicht rund laufen, vielleicht erleben Sie Menschen, von denen Sie denken, da passt meine Mutter nicht dazu ...
Bitte werfen Sie nicht gleich die Flinte ins Korn, wenn so etwas passiert. Fragen Sie danach, wie Sie die Behandlung durch Besuche oder Spaziergänge unterstützen können.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Ihrer Mutter endlich eine umfassende Diagnostik und Behandlung.
Ihr Martin Hamborg

01.11.2019 | 09:44
Andydreas

Hallo Herr Hamborg,
das hat sich gerade leider auch wieder zerschlagen. Ich habe mit der Oberärztin des hiesigen Krankenhauses gesprochen und sie meinte, dass es keine Möglichkeit gäbe meine Mutter gegen ihren Willen aufzunehmen. Ich müsste zum Betreuungsgericht gehen und eine Zwangseinweisung veranlassen. Nur so wäre der Übergang von einem Krankenhaus in ein Pflegeheim möglich. Das kann ich ihr einfach nicht antun.
Leider ist auch kein vernünftiges Gespräch mit ihr mehr möglich. Es bleibt also bei meiner bisherigen Planung. Weitermachen wie bisher und auf einen Zusammenbruch warten.
Ich habe aus meiner Sicht jetzt alle Möglichkeiten ausgeschöpft und kann nur hoffen, dass sie nicht so sehr leidet.
Vielen Dank an alle in diesem Forum für die Unterstützung.



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