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Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie"

Bild: Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie" Die Diagnose Demenz wirft viele Fragen auf. Hätte die Erkrankung verhindert werden können? Ist sie therapierbar? Und worauf sollte man bei der Behandlung achten? Im Ratgeberforum „Prävention, Diagnose und Therapie“ geben zwei Experten Antworten: Dr. Marc Lässer, Neuropsychologe und assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sektion Gerontopsychiatrie der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, moderiert das Forum zusammen mit Dr. Elmar Kaiser. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie leitete er bis Anfang 2012 die Gedächtnisambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg.

Autor Verdacht auf Alzheimer
28.10.2019 | 00:34
Rosina

Wenn sich Menschen so benehmen,dass sie alles vergessen,alles verlegen,ihre eigenenGegenstände nicht mehr ihre sind,obwohl es ihre sind und auch noch Angstzustände auftreten,,dann geht man von Demenz aus.Meine Mutter will diesen Begriff nicht wahrhaben ,sie meint, im Alter vergisst man auch mal was,sie hat keine Demenz.Kann man Demenz auch am BLUT nachweisen?

28.10.2019 | 20:16
marclaesser

Sehr geehrte Rosina,

Bluttests zur Demenzfrüherkennung sind zwar in Erprobung, die noch unzureichende Treffsicherheit dieser Tests erlaubt aber noch keinen Einsatz als alleiniges Früherkennungsinstrument. Anbei ein Link mit weiterführenden Informationen zum Prozess der Demenzdiagnostik:

https://www.wegweiser-demenz.de/en/informationen/medizinischer-hintergrund-demenz/wegen-vergesslichkeit-zum-arzt/diagnose-demenz-demenztest.html

Für Folgefragen stehen wir gerne zur Verfügung,

freundliche Grüsse,

Marc Lässer

07.11.2019 | 01:36
Rosina

Für mich ist die Diagnose eigentlich klar,auch die Hausärztin hat diese Diagnose gestellt,sie hat es meiner Mutter aber nicht gesagt.Als jetzt noch diese Wahnvorstellungen hinzukamen,wollte die Hausärztin meine Mutter einweisen,aber meine Mutter hat sich geweigert.Nun blieb eigentlich nur eine Medikamentengabe,Risperidon.Auf dieses Medikament reagiert meine Mutter eigentlich so,dass sie ruhiger geworden ist und auch die Angstzustände haben sich etwas gelegt.Bei den Wahnvorstellungen ist sie auch vorsichtiger geworden,sie sagt jetzt immer,das sag ich dir lieber nicht.Da meine Mutter immer ihre dosierten Tabletten durcheinandergebracht und auch verkehrt eingenommen hat, wurde ein Tablettendienst angeordnet,der früh und abends die Tabletten reicht.Als ihr durch ein Versehen gesagt wurde,dass es wegen Demenz angeordnet wurde,ist sie total ausgerastet.Jetzt sagen wir ,sie hat eine leichte Vergesslichkeit und sie ist damit einverstanden.Wie soll ich eine richtige nachweisbare Diagnose bekommen, macht es eigentlich überhaupt einen Unterschied,wenn man ja jeden Tag merkt, was los ist?Der medizinische Dienst hat meine Mutter begutachtet,sie hat Pflegestufe 2 bekommen.Benötige ich eine Bestätigung ,wenn ein Heimplatz notwendig werden sollte?Weiter habe ich jetzt viel hier im Forum über Nebenwirkungen gelesen.Sollte ich mir wegen diesem Medikament Sorgen machen.Vielleicht könnten sie mir dazu einen Rat geben.



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