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Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie"

Bild: Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie" Die Diagnose Demenz wirft viele Fragen auf. Hätte die Erkrankung verhindert werden können? Ist sie therapierbar? Und worauf sollte man bei der Behandlung achten? Im Ratgeberforum „Prävention, Diagnose und Therapie“ geben zwei Experten Antworten: Dr. Marc Lässer, Neuropsychologe und assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sektion Gerontopsychiatrie der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, moderiert das Forum zusammen mit Dr. Elmar Kaiser. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie leitete er bis Anfang 2012 die Gedächtnisambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg.

Autor Reha Wernicke/ Korsakow-Syndrom
25.11.2019 | 13:29
Kurschmi

Schönen Tag, ein wirklich brennendes Thema ist unsere Suche nach einer Rehaklinik, die das Wernickesyndrom im Spezialgebiet hat für einen trockenen Alkoholiker mit Wernickesyndrom am Beginn der Erkrankung.
Vielen lieben Dank für die Unterstützung.

27.11.2019 | 17:14
marclaesser

Sehr geehrte(r) Kurschmi,

eine "Spezialklinik" kann ich Ihnen keine nennen. Grundsätzlich wäre es aber wichtig den Therapiebedarf eindeutig zu bestimmen und entsprechende Rehabilitationsziele zu formulieren. In einem solchen Fall wäre eine stationäre Rehabilitationsbehandlung eher ungewöhnlich. Durch die Alkoholabstinenz und durch die Behandlung des Mangelsyndroms sind die wichtigsten therapeutischen Schritte schon gesetzt. Je nach vorliegendem Symptombild könnten unter Umständen eine ambulante Ergotherapie, Psychotherapie und/oder auch eine längerfristige psychiatrische Anbindung (v.a. zur Rückfallprophylaxe) sinnvoll sein. Dies kann aber nur der Behandler entscheiden. Scheuen Sie sich nicht davor diesbezüglich eine Behandlungsempfehlung einzufordern.

Freundliche Grüsse und alles Gute,

Marc Lässer

29.11.2019 | 17:20
Kurschmi

Vielen Dank für die sehr hilfreiche Rückantwort.
Leider hat er nach seinem körperlichen Zusammenbruch nach der Mangelernährung auf Grund seiner Alkoholsuchterkrankung kein hochdosiertes Thiamin intravenös in der Klinik erhalten. Später 200mg bis heut von seinem Hausarzt nach dem Klinikaufenthalt. Gibt es für ihn die Chance hochdosiertes Thiamin noch zu erhalten? Wenn ja wie und wenn nicht, wie hoch müsste die orale Gabe sein, damit sie auch ausreicht. Er möchte genesen und ein trockenes Leben mit der höchstmöglichen Selbständigkeit. Er weiß, dass er am Anfangsstadium des Wernickesyndroms auf Grund seiner Alkoholsucht steht. Er weiß, das täglich Hirnzellen sterben. Der Arzt der Klinik sagt, er braucht keine hochdosiertes Thiamin, da er chronischer Alkoholiker ist.
Einen lieben Gruß und herzlichen Dank für Ihre Zeit und Ihre Antwort.

01.12.2019 | 16:58
elmarkaiser

Sehr geehrte Fragenstellerin, sehr geehrter Fragensteller!

In meiner Antwort auf Ihre 2. Frage finden Sie Angaben zur üblichen Dosierung von Thiamin zur Behandlung des Wernicke-Korsakow-Syndroms.

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. E. Kaiser



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