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Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege"

Bild: Ratgeberforum "Wohnen, Betreuung und Pflege" Unter welchen Voraussetzungen können Demenzkranke in den eigenen vier Wänden leben? Wann ist ein Pflegeheim, eine Demenz-WG oder betreutes Wohnen angesagt? Zwei Experten auf diesem Gebiet moderieren das Internetforum "Wohnen, Betreuung und Pflege". Martin Hamborg engagiert sich seit 1998 im Vorstand der Deutschen Expertengruppe Dementenbetreuung und kennt sich mit Pflegeheimen und Einrichtungen des Betreuten Wohnens aus. Klaus-W. Pawletko, Geschäftsführer des Vereins "Freunde alter Menschen", ist auf Demenz-Wohngemeinschaften und die ambulante Versorgung Betroffener spezialisiert.

Autor Wie geht es Euch denn so ?
24.06.2020 | 21:58
Barbara66

Hallo Herr Hamborg,
danke für Ihre Rückmeldung bzgl.der ständig veränderten Zustände meiner Mutter.
Die Tage,an denen Sie kalt,abweisend, unfreundlich, aggressiv uvm.ist,schmerzen sehr und ich merke,daß ich mich dann immer weiter von ihr entferne.
Irgendwie ist keine Kommunikation ohne Streitigkeiten mehr möglich.
Zur Zeit geht es darum,daß es mir sehr wichtig ist,daß sie sauber und gepflegt aussieht,so wie sie ihr ganzes Leben war.
Jeden Morgen wenn ich vorbeijogge ,hat sie sich bekleckert (wie ein kleines Kind)
Ich sage dann zu ihr,daß wir uns umziehen müssen, da das Shirt schmutzig ist.
Sie macht es dann-sagt aber zu mir,warum ich immer nur mit ihr schimpfe .
Sie ist dann zornig und zeigt mir gegenüber dann gar keine Herzlichkeit mehr.
Von selbst sieht sie es nicht mehr.
Und es wird immer schlimmer.
Morgen kommt der Pflegedienst zum putzen und ich habe ihr gesagt,daß bitte der Kühlschrank ausgewaschen werden soll (der sah vor 1 Woche alles andere als sauber aus (so was hat es früher bei ihr nie gegeben ).
Dann behauptet sie,diesen vor 3 Wochen ausgeräumt und gesäubert zu haben und fühlt sich von mir kontrolliert und kritisiert.
Ich hätte gerne ihre Einschätzung ,in welchem Stadium wir uns befinden?
Wahnvorstellungen, Halluzinationen, kein Verstehen mehr von Sachen,die man ihr sagt,kein Folgen eines Gespräches mehr ,sondern sofortiges Eintauchen in ihre Welt.
Schwerste Gedaechtnisstoerungen haben wir noch nicht-Sie kocht immer noch jeden Tag (einfache Sachen,aber es scheint zu schmecken ).
Für meinen Geschmack sind wir doch weit über ein Fruehstadium hinaus,oder nicht?
Dürfte ich Sie um eine Stellungnahme bitten?
Danke
Barbara

25.06.2020 | 12:46
hanne63

Liebe Sonnenblümchen,
ich bewundere Dich sehr für Deine Geduld, die Du doch hast.....
Ich kann verstehen, dass Du manchmal denkst, Deine Mutter könnte mit Absicht manches machen...ich habe das auch manchmal bei meinen Eltern gedacht.....man soll/muß sich immer sagen, dass es die Krankheit ist...aber manchmal kann man daran nicht so recht glauben, das kenne ich....

ich bewundere deshalb die Pflegekräfte, die das, wohl weil sie Profis sind, besser aushalten können....

Mein Vater dachte die letzten Monate vor seinem Heimeinzug auch sehr oft, dass er daheim kein Brot oder Wurst mehr hat, dabei war der Kühlschrank voll und das Brotfach auch....er hat den Nachbarn veranlaßt, immer wieder neu einzukaufen....die Sachen lagen dann verschimmelt daheim herum, was der Pflegdienst "übersehen" hat....

Die einzelnen Stadien können halt sehr lange auch dauern...ab Beginn der ersten "diagnose" bis Heimeinzug hat es bei meiner Mutter ca 8 Jahre und bei meinem Vater ca 10 Jahre gedauert.

Wenn Du merken solltest, dass Du es selbst einfach nicht mehr schaffst, bzw evtl vielleicht sogar immer öfter wütend reagierst.....wäre es dann nicht besser an KH mit anschließend Heim tatsächlich zu denken und entsprechendes zu verlassen?.....

liebe Grüße

25.06.2020 | 13:03
Rosina

Hallo,an unsere Runde,ich will mich auch einmal wieder melden,Herr Hamborghatte mir geraten,den Weg beizubehalten,das schlechte Gewissen wegzudrücken,ich habe das so auch getan,meine Mutter ist zur Zeit in der Kurzzeitpflege,die Entzündungswerte sind besser,sie sitzt im Rollstuhl und kann weiterhin nicht alleine aufstehen,sie macht auch weiterhin ins Bett bzw in die Windelhose muss dann komplett umgezogen werden ,schämt sich dafür,da eine andere ältere Dame mit im Zimmer ist. Da muss ich jetzt einfach sagen,sie hat so eine liebe Zimmermitbewohnerin,da haben wir wirklich Glück gehabt.Sie kann sich mit ihr unterhalten und sie hilft meiner Mutter mit der nötigen Ruhe.Ist besser als Einzelzimmer,in dem sie alleine wäre.Nun habe ich die Zusage auf einen Heimplatz bekommen,ab Montag wird sie aufgenommen.Es wird heute ein schwerer Gang zu meiner Mutter,ihr das zu sagen,ich habe schon Bauchschmerzen.Aber,liebe Barbara,liebes Sonnenblümchen, liebe Teuteburger,und auch Lulu,ich bin jetzt fest der Meinung,dass es keinen anderen Weg mehr gibt.Es ist der Punkt gekommen,wo ich denke,sie oder meine Gesundheit.Ich kann das nicht mehr,ich will es nicht mehr,ich bin einfach am Ende.Ich freue mich über den Heimplatz,Ärztin hat mir geholfen,sie sagte,ihre Mutter ist ein dringender Fall.Ich bin so froh,dass in mein Leben eine Änderung kommt.Sonnenblümchen,Barbara,und alle,denen es auch so geht,ich mache das jetzt 7 Jahre,irgendwann ist der Punkt gekommen,da kann man selbst nicht mehr.Ich bin dort angekommen.Ich glaube,alles wurde immer schlimmer,die Hilfe immer aufwendiger,ohne dass man es richtig gemerkt hat,dann war das Leben nur noch Pflege und Hilfe,.Plötzlich kommt der Punkt,wo man sagt,sie oder ich?Ich werde euch mitteilen,ob es dann besser wird.Ich hoffe es ganz sehr,Meine Mutter steht nicht auf,sitzt mal im Rollstuhl,sie ist jetzt ein richtiger Pflegefall geworden,der die meiste Zeit im Bett liegt,oh,Gott,hilf .Nur sie allein muss den Willen aufbringen,wieder zu laufen. Soweit mein Bericht,werde mich wieder melden.Gruß Rosina

25.06.2020 | 13:14
Teuteburger

Hallo Sonnenblümchen,

ich verstehe dich gut. Meine Schwiegermutter versteckt ihre verschmutzte Wäsche und ihre Inkontinenzbinden und oftmals landet die verschmutzte Wäsche bei der frischen Wäsche. Das ist so ein Notfallprogramm, weil es ihr zu mühsam ist, das ins Bad zu bringen, welches einen Stock höher liegt. Da ist auch der Wäschekorb. Aus den Augen, aus dem Sinn, das ist ein Konzept von ihr. Und dahinter steckt in dem Falle, aber schon eine Absicht.


Ich glaube aber eher, dass deine Mama verlernt hat, ihr großes Geschäft, auf der Toilette zu erledigen. Sie macht es jetzt so, wie es für sie wohl passt. Was mich aber etwas stutzig macht, ist die Häufigkeit, viermal am Tag. Kann sie den Stuhlgang gar nicht mehr halten? Ist sie hier auch Inkontinent? Ist der Stuhlgang eher weich bis flüssig. Dass könnte auch auf eine veränderte Darmflora, Verdauungsenzymmangel ect. hindeuten. Und wenn viel Volumen da ist, auf ein Bauchspeicheldrüsenproblem.

Aber da sie bei keinen Arzt geht, kann man natürlich auch nichts in der Richtung untersuchen.

Kannst du wenigstens Rücksprache mit dem Hausarzt halten. Entschuldige, wenn ich hier irgendwann etwas überlesen habe. Hat sie überhaupt einen Hausarzt? Es gibt zum Beispiel Tropfen, die die Darmflora ins Gleichgewicht bringen können, genauso wie Verdauungsenzyme.

Ansonsten schließe ich mich Hanne an.

@Rosina,

ich danke dir für deinen Bericht, den ich jetzt im Anschluss, noch gelesen habe, nachdem ich meinen bereits abgeschickt habe.

Du sprichst mir hier echt aus dem Herzen. Irgendwann steht man wirklich an dem Punkt, wo ein Leben gegen das andere steht und die eigenen Kräfte nicht mehr ausreichen.

Ich erlebe das bei meiner Mutter heute noch, die meine Oma zu Hause gepflegt hat, während sie noch den großen Haushalt und uns Kinder gehabt hat. Sie trägt hier regelrechte Traumatas mit sich herum. Und wenn ich von meiner Schwiegermutter etwas erzähle, auch wenn es nichts Schlimmes ist, dann verändert sich ihr Gesichtsausdruck und ich merke, Puh, sie hat hier ihre Schwierigkeiten. Auf der einen Seite ist meine Oma, ihre Mama und sie mag/liebt sie natürlich, auf der anderen Seite trägt sie all das mit sich, was sie damals nicht hat verstehen können und wo ihr jede Hilfe gefehlt hat, außer einem verständnisvollen Ehemann. Sie will es jetzt besser machen, aber ich befürchte einfach, dass sie vieles lieber verdrängt, denn sobald ein negatives Gefühl auftaucht, im Zusammenhang mit der Pflege oder anderen Umständen, dann ist da Unverständnis/eine Verletzung. Sie bekommt dann auch öfters mal einen epileptischen Anfall. Das ist für eine Verarbeitung auch nicht förderlich.


Liebe Grüße an Euch alle





[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 25.06.2020 um 13:31.]

25.06.2020 | 14:50
hanne63

Liebe Sonnenblümchen,
Dein letzter Satz brachte mich auf eine Idee....
vielleicht wäre ein eigener KH-Aufenthalt (wegen Totalerschöpfung z.B.) wirklich ein Ausweg....dann hat Deine Mutter ja keine Pflege mehr und müßte wohl ebenfalls untergebracht werden, evtl erst mal in eine Kurzzeitpflege und von dort aus bewegt sich dann was, wenn Du felsenfest sagst, dass Du nicht mehr pflegen kannst und die Pflege daheim somit nicht mehr gewährleistet ist.
Wäre evtl insoweit ein Gespräch mit Deinem eigenen Hausarzt, der Dich unterstützt, hilfreich?
Ein Versuch ist es doch wert....

liebe Grüße

25.06.2020 | 15:49
Lulu

Liebes Sonnenblümchen,
da machen Sie wirklich was durch! Auch meine Mutter hatte ein Fäkalproblem. Zum Glück trat es aber erst auf, als sie im Pflegeheim war.
Ihr Zimmer im Heim musste mehrmals frisch gestrichen werden, weil sie sich die vollgemachte Windel aus der Hose gerissen und durch die Gegend geschleudert hat. Oft konnte ich bei ihr schmutzige Finger beobachten, die verdächtig nach Sch... rochen. Alles Zureden half nichts. Sie hörte erst damit auf, als sie so geschwächt war, dass sie bettlägerig war.

Ich möchte Sie gerne bestärken, dass es nicht schlimm ist, wenn man seine liebe Verwandte ins Pflegeheim gibt. Ich habe die Zeit mit meiner Mutter, wenn ich sie besucht habe, meistens geniessen können, obwohl wir früher ein eher angespanntes Verhältnis hatten. Es wurde erst dann schlimm für mich, als sie mich nicht mehr erkannte. Das, was Sie leisten, hätte ich niemals leisten können. Wenn Sie nun über eine Heimunterbringung nachdenken, brauchen Sie wahrlich kein schlechtes Gewissen zu haben! Aber sagen Sie offen, auch ihrem Arzt gegenüber, dass sie nicht mehr können. Wenn Sie zusammenbrechen, ist niemandem geholfen.

27.06.2020 | 11:24
martinhamborg

Hallo in die Runde, heute Vormittag kann ich mir wieder etwas Zeit nehmen.
Ihnen Rosina wünsche ich ganz viel Gelassenheit in der neuen Situation und Entscheidung. Hoffentlich können Sie trotz Corona Ihrer Mutter so beistehen, dass irgendwann das entsteht, was ich Angehörigen oft sage: Wir die Pflicht - Sie die Kür. Gerade bei ablehnendem Verhalten kann sich durch die Entscheidung einiges entspannen. Eben kommt mir der Gedanke: Wenn es ein Impfung gegen ein schlechtes Gewissen gebe, wäre dies wohl das Wissen oder der feste Glaube an das Wissen, auf dem richtigen Weg zu sein...

Hallo Barbara66, leider ist es unmöglich aus der Ferne eine Einschätzung zum Stand der Demenz bei Ihrer Mutter zu geben. Möglicherweise wird es sogar Fachleuten vor Ort schwerfallen, denn die Lewybody Demenz ist lange nicht so gut beschrieben, wie Alzheimer. So wie Sie berichten, haben Sie schon viel Fingerspitzengefühl entwickelt, wo das Erleben Ihrer Mutter von den krankheitsbedingten Wahnvorstellungen und Halluzinationen gesteuert wird und wo von nachvollziehbareren Gefühlen.
Wenn wir miteinander sprechen würden, würde ich vielleicht den „Durchlaufherhitzer“ oder den „Teufelskreis“, zwei meiner Lieblings-Arbeitspapiere herausholen. Ich habe sie vor 20 Jahren für mein Schulungsprogramm „Gewaltvermeidung durch Professionalität“ entwickelt, um kritische Situationen aufzuarbeiten. Sie finden es in meinem Buch, aber viel einfacher hier auf dem Wegweiser:
https://www.wegweiser-demenz.de/informationen/informationen-fuer-fachkraefte/pflege-therapie-und-sozialarbeit/krisenintervention-unterstuetzung-in-fachlichen-herausforderungen.html
Es kann helfen, wenn Sie sich vorstellen: Was nimmt meine Mutter wahr, wenn Sie mehr oder weniger beeinflusst von Halluzinationen oder eingeschränkten Sehvermögen von Ihrer Tochter auf die bekleckerte Bluse aufmerksam gemacht wird? Welchen Film würde das auf der Gefühlsebene auslösen? Und wie würde sie das alles kognitiv bewerten?
Und auf der anderen Seite Ihre Reaktion, mit der alles in einen Streit eskaliert, vielleicht wie in einem alten Film? Vielleicht bekommen Sie ja Ideen, wenn Sie sich damit beschäftigen. Mein Beispiel in dem Beitrag könnte auch helfen, weil ich mit dem „Diebstahlvorwurf“ ein Thema aufgegriffen habe, dass sich an der schmalen Grenzen zwischen Wahn und subjektiver Wirklichkeit bewegt.
Einen besonderen Augenmerkt sollten Sie auf die Frage legen: Wie bewertet Ihre Mutter, dass was sie wahrnimmt und das was sie fühlt? Hier geht das Thema aus Ihrer Frage ein: Wie sehr hilft Ihrer Mutter die Vergesslichkeit und damit der „Fortschritt in der Demenz“, damit Konflikte nicht mehr so eskalieren müssen und der Wahn irgendwann etwas an Dramatik verliert?
Ich bin sehr gespannt, ob Sie mit meinem „Durchlauferhitzer“ etwas anfangen können und Sie so unterscheiden lernen, in welchem Film Ihre Mutter lebt und welcher Film bei Ihnen „abläuft“.
In jedem Fall wünsche Ich Ihnen immer mehr Abstand und weniger Streit und Ihrer Mutter – das meine ich in keiner Weise zynisch – mehr heilsame Vergesslichkeit.
Ihr Martin Hamborg

30.06.2020 | 18:15
Barbara66

Hallo Sonnenbluemchen,
du hast vollkommen Recht.
Es ist unmöglich, immer nur Verständnis für die demente Person aufzubringen.
Für mich ist heute auch nochmal klar geworden:SOLANGE DIE DEMENTE PERSON ZU HAUSE IST,GIBT ES KEIN GUTES VERHÄLTNIS! !!!!!!
Mein Vater kam heute morgen ganz aufgebracht und teilte mir mit,daß sie heute wieder total durch den Wind sei.
Ich hätte gestern Abend angerufen und wieder beleidigende Sachen über sie gesagt? ????
Sie wollte auf meinen Vater losgehen.
Als mein Mann und ich dann bei ihr vorbeigejoggt sind,habe ich sie mit -Guten Morgen mein Schnuckelchen -begrüßt.
Darauf sie:von wegen Schnuckelchen-was führst Du denn wieder im Schilde????
Wie bitte?
Ich begrüße sie liebevoll und sie vermutet darin auch wieder was "Paranoides ".
Ich will das alles nicht mehr!!!!!!
Man kann ihr gar nichts recht machen!!!!
Und ich habe auch wie Du bald kein Verständnis mehr.
Alles Gute Barbara

30.06.2020 | 19:23
hanne63

liebe Barbara66 und liebe Sonnenblümchen,
ich sehe so sehr, wie Ihr überlastet seid, wütend und verzweifelt. Ich kann Euch sehr gut verstehen.

Aber wenn es immer so weiter sich zuspitzt, könnte es zu Situationen kommen, wo die Lage eskaliert....ist es nicht vielleicht an der Zeit, die Pflege in Profi-Hände zu geben...also an Heimunterbringung zu denken?
Ich sage das aus folgendem Grund: bei mir sind beide Eltern dement und lebten lange Zeit noch daheim und "halfen" sich gegenseitig. Mein Vater war noch etwas "fitter", aber einfach überfordert...es kam immer häufiger zu Streitigkeiten und offenbar auch zu Gewalttätigkeiten, bis hin zu Armbruch meiner Mutter....und hinterher war es nicht mehr aufzuklären, was überhaupt geschah...ich kann es mir aber denken.......aber glaubt dann jemand einer demenzkranken Person? Aus dieser Sachlage heraus drängte ich immer wieder die beteiligten Institutionen und rechtlichen Betreuer, die Heimunterbringung wenigstens eines Elternteils zu veranlassen....

Ich bin davon überzeugt, dass es zu Situationen kommen kann, wo man sich nicht mehr anders zu helfen weiß...damit möchte ich keineswegs Euch etwas unterstellen, bitte versteht mich nicht falsch......aber ich denke es ist auch ein Tabu-Thema...also ich meine klar ausgedrückt: Gewalt in der Pflege, aus Überforderung und Überlastung....und das trifft ja sogar bei manchen Profis manchmal leider zu....aber der werfe den ersten Stein....

liebe Grüße

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.2020 um 19:23.]

30.06.2020 | 21:22
sonnenblümchen

Liebe Hanne,
meine Mama steht ja auf der Warteliste für ein Heim,aber man hat mir sehr deutlich gesagt,dass ich keine Chance habe,weil es ,,schlimmere " Fälle gibt.
Ja ...,,Gewalt in der Pflege" ist immer so ein Thema was angeführt wird. Es gibt aber auch die Gewalt,die von den Pflegebedürftigen ausgeht und die ist ebenso ein Tabu.
LG



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