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Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie"

Bild: Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie" Die Diagnose Demenz wirft viele Fragen auf. Hätte die Erkrankung verhindert werden können? Ist sie therapierbar? Und worauf sollte man bei der Behandlung achten? Im Ratgeberforum „Prävention, Diagnose und Therapie“ geben zwei Experten Antworten: Dr. Marc Lässer, Neuropsychologe und assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sektion Gerontopsychiatrie der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, moderiert das Forum zusammen mit Dr. Elmar Kaiser. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie leitete er bis Anfang 2012 die Gedächtnisambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg.

Autor Befund MRT des Schädels mit Kontrastmittel
02.05.2020 | 13:16
Judy

Hallo Forum
Bin weiblich 54 Jahre Alt
War im MRT wegen Gleichgewichtsstörung und Tinnitus
Kann mir jemand was dazu sagen ?
Befund
Es befinden sich vereinzelte kleinfleckige Signalalterationen des Grosshirnmarklagers vom mikroangiopathischen Typ, zusätzlich einen normvariant weiter Virchow - Robin - Raum in der linksseitigen Insel. Floride Rhinitis und Sinusitis ethmoidalis posterior et sphenoidalis

Mein Hausarzt meinte ich hätte winzige Blutgerinsel gehabt müsste mir keine Sorgen machen
Habe keinen hohen Blutdruck Cholestrin war schon mal erhöt
Diesmal war es gut
Laut Internet heisst das nichts gutes
Mache mir doch grosse Sorgen was kann man dagegen tun
Danke zum vorsus
Lg J.Christen

13.05.2020 | 09:20
elmarkaiser

Sehr geehrte Fragenstellerin,

grundsätzlich besteht natürlich immer die Möglichkeit, den Befund des durchgeführten MRTs mit einem zweiten Radiologen zu besprechen. Sie haben als Patientin das Recht, sich eine Kopie der MRT-Bildgebung aushändigen zulassen (meist in Form einer CD). Gerade beim Einholen einer Zweitmeinung kann noch einmal gezielt auf die für sie offenen Fragen eingegangen werden.

Aus den von Ihnen aufgeführten Einzelheiten des Befundes ergeben sich für mich folgende Fragen, die im Rahmen eines solchen Gespräches gestellt werden könnten:


Welche Größe und genaue Lokalisation haben die mikroangiopathischen Veränderungen? Wird eine Kontrolle in regelmäßigen Abständen empfohlen? Wurde ein 1,5 Tesla oder das hochauflösendere 3 Tesla MRT verwendet? Ist aus radiologischer Sicht eine ergänzende PET-CT des Gehirns sinnvoll, um mögliche weitergehende Veränderungen im Umfeld der mikroangiopathischen Läsionen abklären zu können?


Die aufgeführten Fragen sind als Anregung für eine Besprechung mit einem Radiologen zu verstehen, da ich an dieser Stelle keine radiologische Befundung durchführen kann und darf. Dafür bitte ich Sie um Ihr Verständnis. Wichtig sind für die Einholung einer Zweitmeinung die Original-Bilder Ihres MRT-Schädel (wie oben dargelegt meist auf CD). Bei weitergehendem Beratungsbedarf kann auch eine universitäre Gedächtnisambulanz eine wertvolle Anlaufstelle sein.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. E. Kaiser



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