Navigation und Service

Direkt zu:

Hauptmenü

Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie"

Bild: Ratgeberforum "Prävention, Diagnose und Therapie" Die Diagnose Demenz wirft viele Fragen auf. Hätte die Erkrankung verhindert werden können? Ist sie therapierbar? Und worauf sollte man bei der Behandlung achten? Im Ratgeberforum „Prävention, Diagnose und Therapie“ geben zwei Experten Antworten: Dr. Marc Lässer, Neuropsychologe und assoziierter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sektion Gerontopsychiatrie der psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg, moderiert das Forum zusammen mit Dr. Elmar Kaiser. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie leitete er bis Anfang 2012 die Gedächtnisambulanz der Psychiatrischen Universitätsklinik Heidelberg.

Autor Leichte Kongnitive Einschränkung
05.05.2020 | 11:31
Yessin01

Hallo, mein Opa ist 84 Jahre alt und ist ziemlich vergesslich, um sicher zu gehen das er keine Demenz entwickelt sind wir zum Neurologen gegangen wo er sich mehreren Tests unterziehen musste, es wurden ebenfalls Gehirn Scans gemacht. Die Neurologin meinte dass er keine Anzeichen einer Demenz aufweist und das die Vergesslichkeit normal und altersbedingt ist. Jetzt frage ich mich ob mein Opa an einer leichten kognitiven Einschränkung(MCI) leidet, da ich gehört habe dass der Begriff gleichzusetzen ist mit der altersvergesslichkeit. Und ich habe gelesen der übergang von MCI auf Demenz ist pro Jahr 10% bedeutet dies dass es jedes Jahr die selben 10% Chance gibt oder dass sich der Prozentsatz jedes Jahr um so viele steigert?

12.05.2020 | 12:53
marclaesser

Sehr geehrte(r) Yessin01,

solche Risikoeinschätzungen lassen sich nur sehr schwer auf einzelne Patienten herunterbrechen und sind im individuellen Fall prädiktiv auch nicht wirklich brauchbar.

Vergleicht man verschiedene Studien, wird die jährliche Konversionsrate von MCI zu einer Demenz von niedrigen einstelligen Prozentwerten bis zu gut 20% (ganz vereinzelt auch bis zu 40%)angegeben. Erschwerend ist hier, dass es unterschiedliche MCI-Konzepte gibt und dieses Störungsbild auch keine dahinterliegende, ursächliche Zuordnung beinhaltet.

In der Regel werden bei einer MCI-Diagnose deshalb auch erweiterte diagnostische Abklärungen veranlasst und immer in der Gesamtschau aller Befunde eine Entscheidung über die weiteren Massnahmen (Therapie, Verlaufsdiagnostik) getroffen.

Die Beantwortung der Frage "Was bedeutet nun diese konkrete Diagnose nun ganz konkret für meinen Grossvater?" sicherlich bei der behandelnden Ärztin einfordern. Sie kann Ihnen hier wohl als einzige eine befriedigende Antwort geben.

Freundliche Grüsse,

Marc M. Lässer


14.05.2020 | 06:50
Yessin01

Der Neurologe sagte er sei etwas verkalkt ich habe mich mal im Internet über Verkalkung im Gehirn informiert und man wird nicht wirklich schlau draus. Können sie mir sagen ob eine Verkalkung ein Risikofaktor für Demenz ist oder ein Symptom?



Grafik FacebookGrafik TwitterRSS-Feed:Grafik RSS-SymbolAbonnieren: Grafik Facebook Grafik Twitter Grafik YoutubeDrucken:Grafik Drucker