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Ratgeberforum "Kommunikation und Konflikte"

Bild: Ratgeberforum "Kommunikation und Konflikte" Im Laufe einer Demenz ändern sich Kommunikationsfähigkeit und Verhaltensweisen. Das ist für alle Beteiligten oft belastend. Der Wegweiser Demenz hat zwei Experten auf diesem Gebiet als Moderatoren für das Internetforum gewonnen: Jochen Gust hat als Altenpfleger Menschen mit Demenz betreut. Heute schult er unter anderem Klinikpersonal im Umgang mit Demenzkranken, berät Angehörige und schreibt Bücher. Dr. Svenja Sachweh bietet Kommunikationstrainings für Pflegepersonen an und ist Autorin diverser Lehr- und Ratgeberbücher zur Verständigung mit Demenzkranken.

Autor Das Antidepressiva eines Youtube-Tieres (Puma Messi), der manchmal meiner Schwiegermutter aber auch mir hilft
27.06.2020 | 13:00
Teuteburger

Hallo an alle.

Ich möchte an dieser Stelle etwas platzieren, was mir und meiner Schwiegermutter manchmal hilft.

Meiner Schwiegermutter hat das, was ich jetzt vorstellen will, hin und wieder aus einem Tief heraus geholfen. Und mir hilft es, abends einfach beim Abschalten. Ich rufe das interessante, und. wie ich meine, liebe Tier, auf meinem Tablet auf, welches ich meiner Schwiegermutter zum Ansehen in die Hände gebe. Ich setze mich dann neben sie. Meine Schwiegermutter mag Katzen und diese besonders. Sie geht dann lebendig mit und freut sich über dessen Verhalten. Sie ist dann ganz in ihrem Element und erstaunlich klar.
Diese Katze ist ein Puma, der die Größe eines mittelgroßen Hundes hat. Ein Pärchen hat das kranke Tier (chronische Blasenentzündung/Mängel) einem Zoo in Russland abgekauft. Das Tier hat zudem einen Gendefekt und kann niemals so groß werden, wie ein normaler Berglöwe. Unter Artgenossen kann er nicht leben, weil sie ihn nicht akzeptieren würden. Deshalb wollte der Zoo ihn auch abgeben. Der Puma ist jetzt wieder gesund und geht in eine Hundeschule und er ist ein guter Schüler. Ich habe selten etwas so Beruhigendes wie dieses Tier gesehen. Und einige, die sich die Videos anschauen, nennen es ihr Antidepressiva. Da kann was dran sein. Aber es ist natürlich, wie alles andere auch, eine individuelle Sichtweise.
Dass es dem Tier anders geht als in der normalen Natur, ist verständlich. Pumas sind normalerweise Einzelgänger, aber hier ist dann doch ein bisschen anders. Da ich nichts auf dieser Welt für vollkommen ideal halte, so hat auch diese Haltung mit Sicherheit ihre Defizite, aber man versucht das bestmögliche hinzubekommen. Wer Interesse hat, kann vielleicht mal reinschauen.

Und hier habe ich drei Videos.

https://www.youtube.com/watch?v=GaWEAnW__3I

https://www.youtube.com/watch?v=Pb5u8LUjamY

https://www.youtube.com/watch?v=VEe2Qax8bb0

Liebe Grüße an alle





[Dieser Beitrag wurde 3mal bearbeitet, zuletzt am 27.06.2020 um 13:04.]

29.06.2020 | 01:12
hanne63

Hallo Teuteburger,
das war mutig, das von Dir zu posten.
Ich stehe der Wildtierhaltung in Wohnungen sehr skeptisch gegenüber und ich weiß, dass es in Rußland sehr locker gesehen wird ;-)...

und ich muß trotzdem gestehen, diese wunderschöne Tier beruhigt mich und ist einfach schön anzusehen. Der Puma hätte anderswo auch keine bessere Chance gehabt...(ich bin auch Katzenliebhaberin und habe selbst ein Kleinformat, Hauskatze, von diesen bezaubernden Wesen).

Deshalb: danke für den Hinweis.

liebe Grüße

29.06.2020 | 13:14
Teuteburger

Hallo Hanne,

schön, dass du antwortest. Ich selbst sehe das ähnlich wie du. Ich bin auch gegen Wildtierhaltung in Wohnungen. Ich selbst habe keine Tiere und ich mag sie in freier Natur gerne ansehen. Aber ich bin auch nicht so ein Naturfan, dass ich mir einbilde, dass da alles gut läuft mit dem Fressen und Gefressen werden. Ich habe vor kurzem in unserem Garten einen sehr kranken, verletzten und auf drei Beinen laufenden Fuchs gesehen. Schlimm wie abgemagert der gewesen ist. Und ich habe auch das Ende eines Löwen in freier Natur gesehen. Das ist nichts für zartbeseitete Gemüter.

Genauso halte ich das Halten von Löwen und Tigern in häuslicher Umgebung für bedenklich, egal wie gut es diesen gehen mag, alleine schon wegen der beachtlichen Größe. Eine falsche Bewegung und man ist hier der Unterlegene/Verletzte. Auch wenn das keine Absicht gewesen ist.
Es gibt einiges, was sicher nicht gut läuft bei der Tierhaltung, auch in Zoos, aber auch in häuslicher Umgebung (zu eng, keine Zeit, zu viele Tiere).

Im Falle dieses Haustieres und seinem Auslauf im jetzigen Haus und in der Umgebung, kann ich das mit Abstrichen akzeptieren. Der Mann ist, wenn ich das irgendwo richtig gelesen habe, auch Tierpsychologe.


Liebe Grüße



[Dieser Beitrag wurde 4mal bearbeitet, zuletzt am 29.06.2020 um 13:27.]



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