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DAS WEBLOG

Händewaschen

Beatrix Noppmann am 17.10.2014, 17:15 | 2 Kommentare

Die einst so selbstverständlichen Aufgaben müssen auf einmal wieder antrainiert und gelernt werden. An Demenz erkrankte Menschen vergessen – auch das Waschen der Hände - wie bei Beatrix Noppmanns Schwiegermutter.

Händewaschen ist für uns eine selbstverständliche Angelegenheit. Kaum vorstellbar wie schwierig es doch für Menschen mit Behinderung ist. Viele an Demenz erkrankte Menschen können diese Tätigkeit nicht mehr oder sie haben es einfach vergessen. Seit zwei Jahren trainieren wir täglich mehrmals diese Tätigkeit. Vor dem Essen, nach der Toilette, zwischendurch usw.
Auch beim Demenzsport wird dies als Bewegung immer wieder eingeübt.
Erstaunlich - nach unendlich viel Geduld und „Spucke“ - wäscht Christa sich wieder allein die Hände. Es ist wie an einem trüben Tag, man macht das Fenster auf und die Sonne scheint rein. Wie schön.

Foto der Weblogautorin Beatrix Noppmann und ihrem Ehemann
Foto: Beatrix Noppmann

Beatrix Noppmann wurde 1957 geboren, sie ist mit einem Arzt verheiratet und hat 2 Kinder. Im Haus der Familie Noppmann wohnt auch die Schwiegermutter. Beatrix Noppmann ist seit 1995 als Übungsleiterin in verschiedenen Sportarten tätig wie Seniorensport, Präventionssport, Herzsport sowie für Diabetes

Auch Zuckerkrankheit genannt. Dabei kommt es zu einer Überzuckerung des Blutes durch einen Insulinmangel und/oder eine verminderte Empfindlichkeit gegenüber Insulin. Das Hormon Insulin sorgt dafür, dass der Zucker in die Zellen gelangen kann.
Diabetes
, Demenz u.v.m. Mit dem intensiven Seniorentraining hat sie 2000 angefangen und sich auf betagte, und hochbetagte gesunde und kranke Menschen spezialisiert. Sie trainiert 8 Gruppen, davon eine gemischte Demenz- und Seniorengruppe und eine reine Demenzgruppe. Die Teilnehmer der DeMoBe sind betagt –hochbetagt und in der Demenz weit fortgeschritten.

Weitere Infos unter : Herzsportgruppe Hearthoppers II e. V.

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2 Kommentare

Bea Steinhauer am 21.10.2014, 20:40 Sie haben meinen vollen Respekt.
Ich wünschte nur das diese Zeit, auch den Pflegekräften, eingeräumt
werden. Meine Mutter wird von uns 3en zu Hause geliebt.
Ich arbeite seit 25 Jahren in der Pflege für Alte Menschen.
Damals war von Demenz noch nicht die Rede. Heute stelle ich als
Betreuungskraft fest, dass die Neuauszubildenden in der Pflege
keine Ahnung von Demenz haben. Hier sehe ich ein ganz großes
Defizit.

Beatrix Noppmann am 03.11.2014, 09:45 Zeit ist ein großes Problem. Wir haben keine, wollen keine, brauchen keine Zeit zu haben - egal wofür.
Oft höre ich, dazu habe ich keine Zeit. Ist dann endlich Zeit da, ist es oft zu spät.
Ich stimme zu, gerade in den Heimen müssen und sollten Pflegekräfte mehr Zeit haben dürfen. Aber leider stimmt unser Gesundheitssytem nicht zu.

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