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DAS WEBLOG

Aufbau und Pflege einer regionalen Internetplattform für Migranten

Ivanka Perisic am 04.10.2011, 12:00 | 0 Kommentare

Dem Internet als Informationsweg kommt auf dem Lande eine zunehmende Bedeutung zu. Umso wichtiger wird es, Informations-Netzsysteme auch in der Muttersprache von Migranten zu entwickeln – ganz besonders für Menschen, die von Demenz betroffen sind.

Was muss eine Demenz-Datenbank leisten, die sich an Migranten richtet? Sie muss über die regionalen Angebote informieren und Veranstaltungen, Fort- und Weiterbildungen aufführen. Sie sollte über die Notwendigkeit und die Möglichkeiten bürgerschaftlichen Engagements aufklären. Außerdem muss sie dem Nutzer Anonymität und damit einen geschützte Raum bieten, sich mit anderen kulturübergreifend auszutauschen. Das Ziel ist eine Ideenbörse, die zugleich Wissenswertes über den Alltag von Menschen mit Migrationshintergrund liefert.

Aber wie diese Plattform ohne Geld gründen und pflegen? Herr Professor Dr. Walter Kiel von der Ansbacher Hochschule für angewandte Wissenschaften erklärte sich in einem Gespräch bereit, uns kostenlos zu helfen. Wir beschlossen eine Kooperation. Das Projekt wurde an Herrn David Kubitza vergeben, der im Rahmen seiner Bachelorarbeit eine Internetpräsenz für demenzbetroffene Migranten und ihre Angehörigen für den Raum Ansbach erstellte.

Zurzeit wird diese Internet-Plattform für Migranten mit Inhalten gefühlt. Sehr langsam, weil ich lernen muss, neue Inhalte in die Plattform zu übertragen und alte zu löschen. Wir haben kein Geld, jemanden für die Pflege der Plattform zu bezahlen.

Schon jetzt ist unsere Datenbank aber an das Internetprogramm der Stadt und des Landkreises Ansbach angebunden. Auch die Seiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. sind mit uns verlinkt. Die Übersetzung in Türkisch und Russisch folgt. Mitglieder des Integrationsbeirats und engagierte Migranten aus Stadt und Landkreis erstellen und übersetzen derzeit kostenlos Inhalte der Datenbank.

Informationen zur Autorin:

Ivanka Perisic ist Vorstandsvorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Ansbach. Zuvor leitete die Diplompsychologin und Psychotherapeutin die gerontopsychiatrische Rehabilitation

Dient dazu, den Gesundheitszustand mithilfe von Physio- und Ergotherapie und klinischer Psychologie zu erhalten oder verbessern. Die Rehabilitation kann ambulant oder stationär erfolgen.
Rehabilitation
des Bezirkskrankenhauses in Ansbach. Die gebürtige Kroatin pflegte ihre Mutter und ihre Großmutter, die beide an Alzheimer erkrankt waren. Heute engagiert sich die Rentnerin vor allem in Projekten für Demenzkranke mit Migrationshintergrund. Sie leitet ehrenamtlich eine Demenz-Fachberatungsstelle in Ansbach und hat eine Anlauf- und Schulungsstelle für ehrenamtliche Hilfskräfte gegründet.

Weitere Beiträge von Ivanka Perisic:

Helferbörse für demenzkranke Migranten

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